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Auch beim Mercedes-Benz EQS kann u.a. das Kombiinstrument ausfallen. Als Gegenmaßnahme lässt der Hersteller in den Werkstätten der Serviceorganisation die Vorsicherungsdosen austauschen.
Foto: Mercedes-Benz AG
Auch beim Mercedes-Benz EQS kann u.a. das Kombiinstrument ausfallen. Als Gegenmaßnahme lässt der Hersteller in den Werkstätten der Serviceorganisation die Vorsicherungsdosen austauschen.

Probleme mit der Elektrik

Mercedes ruft fast 250.000 Autos zurück

In Deutschland benötigen über 37.200 Exemplare diverser Baureihen neue Vorsicherungsdosen. Ansonsten droht ein Ausfall des Motors und des Kombiinstruments, sowie eine Beeinträchtigung von Rückhaltefunktionen.

Weil bestimmte 80-Ampere-Sicherungen nicht den Anforderungen entsprechen könnten, hat die Mercedes-Benz AG eine größere Rückrufaktion für weltweit über 247.400 Fahrzeuge gestartet. Bei einer Kontaktunterbrechung oder Erhöhung des Auslösewiderstands könnten an der Sicherung angeschlossene Systeme ausfallen, erklärte ein Konzernsprecher auf Anfrage. "Unter anderem könnte das Fahrzeug unangekündigt seinen Vortrieb verlieren, Rückhaltefunktionen oder das Kombiinstrument beeinträchtigt sein", sagte er.

Der interne Aktionscode "8297011" betrifft die Modelljahre 2022 bis 2024 des AMG GT (Baureihe 192), der C- (BR 206), E- (BR 214) und S-Klasse (BR 223), sowie des SL (BR 232), CLE (BR 236), GLC (BR 254), EQE SUV (BR 294), EQE (BR 295), EQS SUV (BR 296) und EQS (BR 297). Über 37.200 Exemplare müssen in deutsche Vertragswerkstätten. "Der vorgesehene Werkstattaufenthalt für den Tausch der entsprechenden Vorsicherungsdosen wird in Abhängigkeit der Ausstattung zwischen 2 und 5,5 Stunden in Anspruch nehmen", kündigte der Sprecher an. Fragen zum Rückruf beantwortet die Hersteller-Hotline unter der Rufnummer 00800/12777777. (Niko Ganzer/ kfz-rueckrufe.de)

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