Nutzfahrzeuge

90 Jahre Opel Blitz

Vor 90 Jahren legte der neue „Blitz“ Leichtlastwagen den Grundstein für eine lange Tradition. Zugleich entstand aus dem Modellnamen das weltberühmte Zeichen, das bis heute die Marke prägt.

Einst schnurrten unter der langen Haube des Nutzfahrzeugs Sechszylinder Benzinmotoren mit 55 PS, bis zur Einstellung der Nutzfahrzeugfertigung liefen 412.211 Opel Blitz vom Band. Der Blitz war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts der Wegbereiter für leichte Nutzfahrzeuge. Wir blicken noch einmal zurück.

Der Name

Für das Modelljahr 1931 steht eine weitere Generation von modernen Nutzfahrzeugen in den Startlöchern. Die Ingenieure haben in wirtschaftlich harten Zeiten ganze Arbeit geleistet, die neuentwickelten „ sind hervorragend konstruiert. Als verkaufsfördernde Maßnahme soll die Opel Reklameabteilung einen prägnanten Begriff finden, und startet eine Preisausschreibung. Aus rund 1,5 Millionen Einsendungen fällt die Wahl auf „Blitz“.

Zwei Grundmodelle mit einer Nutzlast von 1,5 bis zwei Tonnen, drei unterschiedliche Radstände sowie zwei Motoren erfüllen die individuellen Wünsche der Kundschaft. Das Versprechen, ein wahrer „Schnelllastwagen“ zu sein, lösen ein 2,6-Liter-Vierzylinder und beim Blitz„6“ der 3,6-Liter-„Marquette“-Sechszylinderein. In den folgenden Jahren wird das Angebots tändig verfeinert – mit Erfolg: Die Karriere der neuen Blitz-Lkw ist so überwältigend, dass das Unternehmen fünf Jahre nach dem Debüt eigens ein Werk für die Nutzfahrzeug-Produktion baut. Im Juli 1937 verlässt in Brandenburg bereits der 25.000ste Blitz-Schnelllastwagen die Montagelinie.

Neuaufbau nach dem Krieg

Der Neubeginn im Rüsselsheimer Stammwerk beginnt mit einem Lastwagen: Der erste Nachkriegs Opel ist ein Blitz. „Am Montag, den 15. Juli 1946 fand im Rahmen einer schlichten Feierstunde der Ab lauf des ersten wieder serienmäßig hergestellten Opel Blitz 1,5 Tonner Sechszylinder 2,5 Ltr. Schnelllastwagens statt, 839 Blitz Schnelllastwagen werde n noch bis Jahresende 1946 produziert, bis zum Auslaufen der Fertigung im Dezember 1951 werden es stolze 37.117 Stück.

Wagen für das Wirtschaftswunder

Der Blitz 1,75 to., der 1952 den altehrwürdigen 1,5 Tonner ablöst, begeistert in ganz Europa mit seinem frischen Design. Mit breitem Grill und geschwungenen Kotflügeln greift er gekonnt die typisch amerikanische Formensprache der 50er Jahre auf. Das Fahrerhaus ist in Ganzstahlbauweise gefertigt. Der Clou des 1955 er Modells ist die erhöhte Ladekapazität: Mit zwei Tonnen Nutzlast kann er mehr zuladen, als er wiegt. Rund 20.000 Exemplare verlassen pro Jahr das Werk. Bis zum Modellwechsel 1960 werden es insgesamt 89.767 Stück.

Fehlende Dieselmotoren

Ab Mitte der 1960er Jahre verliert Opel zunehmend Marktanteile an die Konkurrenz: Die Kunden verlangen zunehmend wirtschaftliche Dieselmotoren und bekommen diese bei der Konkurrenz auch. So konzentriert man sich bei Opel auf das Pkw-Geschäft, erst 1969 geht man den wichtigen Schritt und stellt den Benzinmotoren einen Selbstzünder zur Seite. Doch der Diesel kommt zu spät, mittlerweile hat man zu viele Marktanteile verloren. Entsprechend werden zwischen 1965 und 1975 insgesamt 47.368 Fahrzeuge mit Vergaser und nur 7.374 mit Dieselmotor gebaut.

Aus für den Blitz

Am 10. Januar 1975 lässt man mit die Fertigung nach 417.211 Opel Blitz ersatzlos auslaufen – erst fast ein Vierteljahrhundert später – 1998- kommt der gemeinsam mit Renault entwickelte Opel Movano auf den Markt und bringt Opel zurück ins Nutzfahrzeuggeschäft.

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