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Hella

Gut zu hören

Mit dem neuen akustischen Warnsystem (AVAS) will Hella die Verkehrssicherheit von Elektro-, Hybrid- und Brennstoffzellenfahrzeugen erhöhen.

Zum Schutz von Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern, Radfahrern oder Sehbehinderten müssen seit dem 1. Juli 2019 neue Typen von Elektro-, Hybrid- und Brennstoffzellenfahrzeugen in der Europäischen Union serienmäßig mit einem akustischen Signal ausgestattet sein, welches die ansonsten fast lautlose Fahrt deutlich hörbar ankündigt. Ähnliche Regelungen gelten in den USA und China. Eine solches akustisches Warnsystem hat Hella jetzt für den Einsatz in Personenkraftwagen, Nutzfahrzeugen und Bussen entwickelt.

Das neue akustische Warnsystem (Acoustic Vehicle Alerting System, AVAS) gibt Fahrzeugen mit geräuschlosen Motoren einen Sound, der einem herkömmlichen Verbrennungsmotor ähnelt. Bei Geschwindigkeiten unter 20 km/h simuliert das Warnsystem ein Geräusch, dessen Intensität sich mit zunehmender Geschwindigkeit erhöht. Auch beim Rückwärtsfahren erzeugt AVAS automatisch ein akustisches Signal. Bei Fahrttempo über 20 km/h verstummt der simulierte Motorensound, da dann das Rollen der Reifen auf der Straße ausreichend laute Geräusche verursacht.

Der Licht- und Elektronikexperte präsentiert sein neues Warnsystem erstmals auf der Leitmesse Busworld in Brüssel (17. bis 23. Oktober).

Foto: Daimler AG

Motor und Antrieb

Sauber auf langen Strecken

Wasserstoff ist tot? Das Gegenteil scheint der Fall zu sein: Brennstoffzellenfahrzeuge wachsen sich zur BEV-Konkurrenz aus.

Foto: Bosch

Fahrzeughersteller

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Foto: ADAC/Ralph Wagner

ADAC-Test

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Der neue Golf 8 ist mit der neusten Car2Car-Technik ausgestattet. In einem ADAC-Test schnitt das Warnsystem gut ab.

Foto: Rheinmetall / Pierburg

Alternative Antriebe

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Als Alternative zu Verbrennungsmotoren und reinen Batteriefahrzeugen ist die Brennstoffzelle seit Jahren in der Diskussion. Pierburg hat nun einen Auftrag zur Fertigung von Brennstoffzellenkomponenten erhalten.