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Beim Mazda2 bemängeln die Behörden eine „fehlerhafte Angabe der Version und der WLTP-Einsparung im CoC-Dokument“ und ordnen eine Nachbesserung seitens des Herstellers bzw. Importeurs an.
Foto: Mazda
Beim Mazda2 bemängeln die Behörden eine „fehlerhafte Angabe der Version und der WLTP-Einsparung im CoC-Dokument“ und ordnen eine Nachbesserung seitens des Herstellers bzw. Importeurs an.

Rückrufe

Fehlerhafte Dokumente bei Opel, Peugeot und Mazda

Stellantis-Partner müssen beim Astra und E-308 Typschilder prüfen und ggf. austauschen. Die Japaner ersetzen CoC- und Zulassungsdokumente für den Mazda2.

Wegen Fehlern in offiziellen Fahrzeugdokumenten haben Mazda und zwei Stellantis-Marken Rückrufaktionen gestartet. Opel muss bei 20.525 Astra-Modellen das Typschild an der B-Säule austauschen, denn die darauf ausgewiesene Hinterachslast ist zu gering angegeben. Dies gilt hierzulande laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) für 9.618 Autos der Baujahre 2018 und 2019. Der Rückrufcode lautet "KJC".

Gleiche Abhilfe, aber umgekehrte Vorzeichen bei Peugeot: Bei rund 1.200 Exemplaren des E-308 ist die Hinterachslast dem KBA zufolge auf dem Typschild zu hoch angegeben. Das Kampagnenkürzel "MM2"für Stromer der Baujahre 2023 und 2024 ist bei uns allerdings nur für 36 Einheiten relevant.

Noch keine Aktionskennung liegt zum Rückruf für den Mazda2 vor. Hier steht eine "fehlerhafte Angabe der Version und der WLTP-Einsparung im CoC-Dokument" auf der Fehlerliste des KBA. Der angekündigte Austausch der CoC- und Zulassungsdokumente steht für 9.559 im vergangenen Jahr gebaute Fahrzeuge auf dem Programm. Davon ist über ein Drittel in Deutschland gemeldet. (Niko Ganzer/ kfz-rueckrufe.de)

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