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Beim Vorgängermodell des Kia e-Soul (im Bild) 
Foto: Kia
Beim Vorgängermodell des Kia e-Soul (im Bild) 

Kia-Rückruf

Erhöhte Brandgefahr beim Elektro-Soul

Rund 23.000 Minivans der Baujahre 2014 bis 2018 benötigen ein Softwareupdate, um die Kurzschlussüberwachungslogik durch das Batterie Management System zu verbessern. 

Kia ruft weltweit rund 23.000 Soul EV wegen erhöhter Brandgefahr zurück. Die Kurzschlusserkennung in der Hochvoltbatterie durch das Batterie Management System (BMS) sei unzureichend, begründete ein Sprecher der Deutschlandzentrale die Aktion. "Wird der Mangel nicht behoben, kann es bei einem elektrischen Kurzschluss zwischen der Anode und der Kathode der Batteriezellen innerhalb der Hochvoltbatterieeinheit zu einem thermischen Störfall kommen", sagte er.

Alle betroffenen Fahrzeuge erhalten seinen Worten zufolge ein Softwareupdate für das BMS, das eine optimierte Kurzschlussüberwachungslogik beinhaltet. "In vereinzelten Fällen kann der zusätzliche Austausch der Hochvoltbatterie erforderlich sein", kündigte er weiter an. Der Zeitaufwand für die Durchführung der Arbeiten betrage etwa 2,5 Stunden. Für genauere Angaben könne der Kunde den betreuenden Kia-Partner kontaktieren. Zudem existiert eine Hotline-Nummer (0800/7773044).

Nach Durchführung der Maßnahme erfolgt ein Eintrag ins Kia-Garantiesystem. Die interne Rückrufkennung lautet "231118". Sie gilt hierzulande für 640 Stromer aus dem Produktionszeitraum 4. Juni 2014 bis 12. November 2018. Unfälle aufgrund des Fehlers seien keine bekannt. "Dieser Mangel konnte durch fortwährende Tests und Qualitätskontrollen entdeckt werden", so der Kia-Sprecher abschließend. (Niko Ganzer/ kfz-rueckrufe.de)

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Werkstatt statt Sylt – im EQC droht Brandgefahr

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