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Jeep Grand Cherokee
Foto: Stellantis
Rund um den Globus sind über 181.000 Einheiten des Jeep Grand Cherokee (im Bild) und (Grand) Wagoneer der Baujahre 2020 bis 2023 vom Rückruf betroffen.

Rückrufe für Jeep und Ram

Ausfall der Rückfahrkamera droht

Zum wiederholten Mal warnen Behörden vor einer erhöhten Gefahr für Fußgänger durch einen bei eingelegtem Rückwärtsgang schwarz bleibenden Bildschirm. Die beiden jüngsten Aktionen betreffen weltweit insgesamt mehr als eine halbe Million Pick-ups und SUV.

Erneut hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) vor einem Ausfall der Rückfahrkamera in einem US-Modell des Stellantis-Konzerns gewarnt. Der jüngste Hinweis ergeht zum Pick-up Ram, konkret zu 807 Exemplaren in Deutschland. Sie stammen aus den Baujahren 2021 bis 2023.

Es ist in diesem Jahr bereits das vierte Mal, dass die Behörde allein zu diesem Problem und bei diesem Modell einen Eintrag in seine Datenbank gemacht hat. Die vorherigen Herstellerkennungen zu den deutlich kleineren Rückrufen lauteten "14A", "63A" und " ZC5". Seit Montag kündigt Flensburg unter dem Aktionscode "97A" eine Überprüfung und gegebenenfalls Aktualisierung der Radiosoftware für weltweit über 341.000 Einheiten an.

Hinzu kommen rund um den Globus mehr als 181.000 Einheiten des Jeep Grand Cherokee und (Grand) Wagoneer der Baujahre 2020 bis 2023, wobei das Softwareupdate hier laut KBA für das "Central Vision Park Assist Module" (CVPAM) vorgesehen ist. "Der Fahrzeugführer wird feststellen, dass das Rückfahrbild nicht angezeigt wird, wenn er versucht, das Bild beim Rückwärtsfahren aufzurufen", so die Fehlermeldung. Dies steigere die Unfallgefahr. Die Rückrufkennung des Konzerns lautet hier "56A" und gilt hierzulande für 180 Einheiten. (Niko Ganzer/ kfz-rueckrufe.de)

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