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Foto: Toyota

Toyota-Rückruf

Highlander kann Karosserieteile verlieren

Das SUV benötigt entweder einen neuen vorderen Stoßfänger oder neue Befestigungselemente. In Deutschland gilt das für rund 1.100 Exemplare, weltweit sind es deutlich mehr.

Toyota ruft in Deutschland rund 1.100 Exemplare des Highlander zurück. Wie ein Sprecher der deutschen Pressestelle erklärte, können sich während der Fahrt Karosserieteile vom SUV lösen. Werde die vordere untere Stoßfängerabdeckung während des normalen Fahrzeugbetriebs geringfügig beschädigt, könnten sich einige der Befestigungslaschen lösen, welche die Verbindung zur oberen Stoßfängerabdeckung herstellen.

"Die Haltekraft der übrigen Befestigungspunkte kann beeinträchtigt werden. In diesem Fall können sich die untere Stoßfängerabdeckung, die untere Motorabdeckung und die beiden Kotflügelverkleidungen vom Fahrzeug lösen", sagte der Sprecher. Alle diese Teile seien nämlich mit der unteren Stoßfängerabdeckung verbunden.

Die Toyota-Vertragsbetriebe überprüfen daher den vorderen Stoßfänger. "Wenn die Befestigungslaschen nicht beschädigt sind, werden die Befestigungselemente durch verbesserte ersetzt. Wenn die Befestigungslaschen beschädigt sind, wird der vordere Stoßfänger durch einen neuen ersetzt und die Befestigungselemente werden durch verbesserte ersetzt", kündigte der Sprecher an. Je nach Arbeitsaufwand bezifferte er die Reparaturdauer auf etwa eine bis drei Stunden.

750.000 Fahrzeuge in den USA betroffen

Der interne Rückrufcode "23SD-116" ist für Highlander vorgesehen, die zwischen dem 24. Juni 2019 und 29. August 2023 in den Vereinigten Staaten vom Band liefen. Allein dort holen die Japaner über 750.000 Fahrzeuge in die Werkstatt. In Europa beträgt der Umfang der Aktion nach unseren Informationen etwa 24.000 Einheiten. (Niko Ganzer/ kfz-rueckrufe.de)

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