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Spies Hecker

30 Jahre Profi-Club: Netzwerk für Austausch

Hilfe zur Selbsthilfe im Netzwerk: Die Lackmarke Spies Hecker startete vor 30 Jahren den Profi-Club für einen Wissenstransfer in die neuen Länder.

Der Schadenmarkt ist im technischen Wandel begriffen – Karosserie- und Lackierbetriebe müssen sich bei neuen Kalkulationstools, Bestellprozessen, Tools zur Farbtonfindung und modernen Methoden der Kundenkommunikation auf dem Laufenden halten. Das galt auch vor 30 Jahren, zu Zeiten der Gründung des Netzwerks Profi-Club der Lackmarke Spies Hecker. Zwar waren Herausforderungen und Lösungen weniger digital, aber das Unterstützungsangebot fiel damals wie heute bei den Betrieben auf fruchtbaren Boden.

Nach der Wende kamen westdeutsche, französische und amerikanische Fahrzeuge auch in die neuen Bundesländer und damit auch die Notwendigkeit entsprechender Reparaturmethoden. Laut Mitteilung fehlten in vielen Ostbetrieben Ausstattung, Materialien und betriebswirtschaftliches Know-how. Mit der Gründung des Profi-Clubs wollten westdeutsche Karosserie- und Lackierwerkstätten, Zubehöranbieter und Ausrüster den eigenen Erfahrungsschatz ihren Kollegen im Osten zur Verfügung stellen. Mittlerweile hat der Profi-Club 530 Mitglieder in ganz Deutschland.

"Eng verknüpft mit dem Namen Spies Hecker ist der Profi Club e.V. Eine deutschlandweite Gemeinschaft von Lackier- und Karosseriefachbetrieben, die immer wieder innovative Impulse für die Branche setzt", erklärte Frank Forst, Vertriebsleiter Refinish Deutschland für den Direktvertrieb der Axalta-Marken Spies Hecker und Standox im amz-Interview.

Das Netzwerk musste im Jubiläumsjahr, das ja gleichzeitig ein Pandemiejahr ist, in Verzicht üben: So wurde das alljährliche Themenforum abgesagt, die Partner wollten sich im November in Grassau treffen und austauschen. In der Krise stand und steht die Systemzentrale in Köln den Mitgliedern des Profi-Club zur Seite, wie Bianca Anhalt (oben im Bild), Vorsitzende des Profi-Clubs, betont: "Wir haben vor allem zu Beginn der Corona-Zeit dafür gesorgt, dass unsere Mitglieder per Newsletter die wichtigsten aktuellen Informationen bekamen, zum Beispiel rund um staatliche Hilfen und Kurzarbeiterregelungen. Hierzu haben wir auch von zahlreichen Mitgliedern positives Feedback erhalten, was mich ganz besonders freut. Außerdem haben wir schnell reagiert und Profi-Club Artikel bereitgestellt, die bei der Einhaltung der Corona-Hygieneregeln in den Betrieben helfen, etwa Aufsteller und Abstandsaufkleber."

Foto: Axalta

Digitalisierung in der K&L-Branche

"Schnellere Abläufe"

Inwieweit beeinflussen digitale Prozesse ein klassisch analoges Handwerk wie die Fahrzeuglackierung? Dazu haben wir Frank Forst als Vertriebsleiter Refinish Deutschland bei Axalta befragt.

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Lackierbetrieb

Digitales Handwerk

Der Lackierbetrieb braucht Fachkräfte mit Erfahrung. Doch ohne moderne digitale Werkzeuge kommen auch die alten Hasen nicht mehr weit.

Foto: amz - Schachtner

Hella Gutmann

CheckPoint: Outsorcing als Option

Hella Gutmann bietet mit CheckPoint ein eigenes Konzept. Unter dem Slogan „Werkstatt hilft Werkstatt“ sollen sich anspruchsvolle Tätigkeiten an besondere Service-Standorte auslagern lassen.

Foto: Axalta

Lackierer-Handtasche

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Die Pistole hat bei kleineren Lackierarbeiten Pause: Axalta vermarktet jetzt auch SprayMax-Dosen im Sixpack.