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Die Produktion des vornehmlich von DHL eingesetzten Streetscooter soll in Aachen wieder anlaufen
Foto: Schmitter Fotografie
Die Produktion des vornehmlich von DHL eingesetzten Streetscooter soll in Aachen wieder anlaufen

Revival eines Pioniers

Streetscooter: Zurück zu den Wurzeln

2021 haben Investoren den E-Lieferwagen-Hersteller von der Post/DHL übernommen und vergangenes Jahr in die Pleite geführt. Jetzt gibt es doch noch eine Zukunftsperspektive.

Für den Elektro-Transporter Streetscooter gibt es neue Hoffnung. Wie die Welt am Sonntag berichtet, hat der ehemalige Streetscooter-Gründer Professor Günther Schuh die Rechte an der Marke zurückerworben. Zudem seien 68 ehemalige Streetscooter-Mitarbeiter in sein neues Unternehmen e.Volution gewechselt. Mit der Übernahme durch Günther Schuh hat Streetscooter einen Auftrag zur Fertigung von 700 bis 820 Fahrzeugen für das erste Halbjahr 2024 von der DHL-Group an Land gezogen. Die Produktion kann also wieder anlaufen.

Ursprünglich handelt es sich bei Streetscooter um ein unter Führung von Professor Schuh von der RWTH Aachen ausgegründetes Unternehmen, das 2014 von der Deutsche Post übernommen wurde. Für die Post/DHL wurden seither über 20.000 E-Lieferwagen produziert. 2021 veräußerte die Post/DHL Streetscooter an Investoren, die mit der neugegründeten Firma B-On GmbH im Herbst 2023 jedoch Insolvenz anmelden mussten.

Nun übernimmt also der Gründervater wieder das Ruder. Vorläufig wird weiter der klassische Streetscooter produziert. 2026 soll die Lieferwagen-Baureihe dann auf eine neue Plattform wechseln, die Günther Schuh im Frühjahr 2023 mit dem Elektro-Konzeptauto e.Volution Space vorgestellt hat. Auf der in der Länge variablen Plattform sollen E-Fahrzeuge entstehen, die sich dank ihres modularen Aufbaus für eine Nutzungsdauer von bis zu 50 Jahren eignen sollen. (Mario Hommen/SP-X)

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