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Betriebsnachfolge

Repanet: "Next Generation" geht in die vierte Runde

In der K+L Branche gibt es eine Vielzahl kleiner und mittlerer Betriebe in Familienhand. Damit das auch morgen noch der Fall ist, bietet Repanet Partnern Seminare zur Unternehmensnachfolge.

Viele Servicebetriebe haben ein Nachfolgeproblem. Dass die Situation im Karosserie- und Lackierbereich nicht anders ist, wissen die Verantwortlichen beim Standox-Netzwerk Repanet. Die Axalta-Marke umfasst eigenen Angaben zufolge europaweit 700 Werkstätten. Um generationsübergreifend etwas von diesen Partnern zu haben, bietet die Systemzentrale Weiterbildungen zum Thema Betriebsübergabe an. Unter dem Titel "Next Generation" startete kürzlich die "vierte Staffel" eines mehrteiligen Seminarprogramms.

Das Kennenlernen fand kürzlich – infektionsschutzkonform, wie der Anbieter betonte – in einem Tagungshotel im Bergischen Land statt. Auf der Tagesordnung standen unter Leitung von Repanet-Berater Heiko Kleve (unten im Bild) Gesellschafterfragen, individuelle Besonderheiten eines jeden Betriebs sowie die Auseinandersetzung mit den persönlichen Wünschen und Zielen der Teilnehmer, hieß es in der Mitteilung. Neuzugang Kleve leitet den Stiftungslehrstuhl für Organisation und Entwicklung von Unternehmerfamilien am Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU).

"Schnellere Abläufe"

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"Wir erwarten von den Teilnehmern keinerlei Vorwissen", stellte Margarita Debos aus dem Repanet-Vorstand klar. "Denn in den insgesamt sieben Seminarmodulen entwickeln sie gemeinsam mit den Experten aus unterschiedlichen Disziplinen einen detaillierten Fahrplan für die Übernahme der Führungsverantwortung." Kurzentschlossene können im Übrigen noch in die laufende Ausgabe von "Next Generation" einsteigen. "Wer zeitnah dazu stoßen möchte, hat noch nicht allzu viel verpasst. In einem persönlichen Termin oder Videocall mit dem Dozenten des ersten Moduls können die Inhalte noch einmal im Schnelldurchlauf erläutert werden", erklärte Margarita Debos. Andernfalls besteht voraussichtlich erst wieder im Herbst 2022 die Gelegenheit, am Programm von „Next Generation“ teilzunehmen.

"Familienbetrieb ist mehr als eine Arbeitsstätte"

Zahlreiche K+L-Betriebe sind in Familienhand: "Wenn die junge Generation von der älteren übernimmt, dann spielen Emotionen, Beziehungen unter den Familienmitgliedern und persönliche Erwartungen eine entscheidende Rolle", weiß Heiko Kleve. Ein Familienbetrieb sei für die Beteiligten viel mehr ist als eine reine Arbeitsstätte. Dabei macht es dem Trainer zufolge keinen Unterschied, wie viele Angestellte ein Familienbetrieb hat, wie hoch der Umsatz ist oder aus welcher Branche er stammt. "Die Funktionsweisen und Abläufe im Nachfolgeprozess laufen überall sehr ähnlich ab". Also seien auch die Herausforderungen ähnlich gelagert: Themen wie Altersvorsorge des Seniors, finanzieller Ausgleich für Geschwister oder Partnerschaftsbeziehungen könnten in großen und kleinen Karosserie- und Lackierbetrieben auftreten.

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Foto: Select AG

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