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Coronakrise

mobile.de und Autoscout24 bieten kostenlose Inserate an

Ausgangssperre, Homeoffice, Kundenbesuchssperre. Um dem Autohandel, der weitestgehend stillsteht, Hilfe anzubieten, verzichten die beiden großen Onlineplattformen vorübergehend auf Gebühren.

Während in weiten Teilen der Republik der Handel mit Fahrzeugen untersagt ist, gibt es Ausnahmen. In Mecklemburg-Vorpommern darf weiterhin mit Fahrzeugen gehandelt werden, wenn entsprechende Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Im Thüringen dürfen Werkstätten, bei denen der Fokus der Aufgaben auf der Reparatur liegt, weiterhin im Nebengeschäft mit Fahrzeugen handeln. Ferner steht es jedem Betrieb frei, seine Fahrzeuge gemäß Fernabsatzgesetz via Telefon oder Internet zu verkaufen. Jedoch muss hier der Kunde über sein 14-tätiges Widerrufsrecht informiert werden, welches ihm erlaubt, den Handel binnen 14 Tagen wieder rückgängig zu machen, ohne Angabe von Gründen.

„In der Corona-Krise müssen wir alle zusammenhalten. Wir werden den Autohandel daher in großem Umfang finanziell unterstützen“, sagt Malte Krüger, Geschäftsführer von mobile.de. „Wir werden in dieser schwierigen Zeit mehr denn je für den Auto¬handel da sein.“ mobile.de verzichtet bei allen rund 43.000 Autohändlern im April auf die Erhebung von Inseratsgebühren. Das Zahlungsziel für den Vormonat März wird auf 90 Tage verlängert und die Grundgebühr für das C2B-Produkt mobile.de MotorVerkauf entfällt im März und April. Alle Hilfsmaßnahmen sollen den Autohänd¬lern aktiv dabei helfen, die eigene Liquidität zu sichern.

Auch Autoscout24 willden Autohändlern entsprechend entgegenkommen

Rückwirkend für März werden sämtliche Inserate von Fahrzeugen im BasicInserat vollständig kostenlos angeboten. Darüberhinaus fallen auch für die kostenpflichtigen Zusatz-Services PlusInserat, PremiumInserat, PlatinumInserat, Prominente Finanzierungsdarstellung, FinanceBoost sowie den neuesten Service AutoScout24 OneClick für die Händler keinerlei Kosten an. Auch beim AutoScout24 Direkt-Verkauf verzichtet der Online-Automarkt mit seiner nächsten Rechnung auf alle anfallenden Gebühren. „Gemeinsam wird die Automobilbranche die kommenden Herausforderungen durch die Corona-Krise meistern. Wir sind für unsere Händler da – auch in schwierigen Zeiten. Deshalb haben wir ein umfangreiches finanzielles Hilfspaket für den Handel vorbereitet. Mit dieser Maßnahme möchten wir die Händler während der aktuellen Krisenlage tatkräftig unterstützen und ihnen dabei helfen, sich auf die Zeit nach Corona vorzubereiten“, kommentiert Stefan Schneck, Chief Sales Officer bei AutoScout24.

Auf den Fahrzeughandelt kommen in jedem Fall harte Zeiten zu: Die Umsätze im Vetrieb sind bereits weitestgehend zusammengebrochen, und der Verkauf über das Netz kann in vielen Fällen nicht die Besichtigung und Probefahrt vor Ort ersetzen.

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