Image
Der elektrische Absetzkipper ist in drei Radständen und drei Aufbauvarianten für Container erhätlich
Foto: Jotha Fahrzeugbau AG
Der elektrische Absetzkipper ist in drei Radständen und drei Aufbauvarianten für Container erhätlich

E-LKW

Jotha elektrifiziert den Containerdienst

Bei Containerfahrzeugen denken die meisten wohl an schwere Fahrzeuge der Axor- und Actrosklasse. Dass es auch klein und elektrisch geht, zeigt der Anbieter Jotha, der einen Absetzkippaufbau nun auch auf einem Fuso-eCanter anbietet.

Den Absetzkippaufbau, der auf dem bewährten CombiCon-System von Jotha basiert, bietet das Unternehmen in drei Aufbaubreiten an. Die schmalste Variante misst innen rund 1490 mm zwischen den Hubarmen und eignet sich für Container bis zu einer Breite von 1350 mm. Das mittlere Modell fasst Container bis zu einer Außenbreite von 1600 mm sowie Behälter gemäß DIN 30735. Für größere eCanter-Fahrgestelle steht der CombiCon 5518 zur Verfügung, der Behälter nach DIN 30720 mit einem Fassungsvermögen von bis zu 10 Kubikmeter aufnehmen kann.

 „Wir sind stolz, gemeinsam mit Fuso diesen innovativen Schritt zu gehen. Es handelt sich um das erste elektrische Fahrzeug seiner Klasse in Deutschland mit einem solchen Aufbau. Für uns markiert dies einen entscheidenden Fortschritt in der Elektromobilität.“ Betont Dr. Christian W. Huber, Vorstand der Jotha Fahrzeugbau AG.

Um den Bedürfnissen der Kunden zu entsprechen, bietet der Next Generation eCanter von Fuso eine erweiterte Auswahl an Optionen. Statt des bisherigen 7,49-Tonners mit einem Radstand von 3.400 Millimeter können Kunden nun aus sechs Radständen zwischen 2.500 und 4.750 Millimeter sowie einem zulässigen Gesamtgewicht von 4,25 bis 8,55 Tonnen wählen. Je nach Ausführung sind Antriebe mit 110 kW oder 129 kW und ein optimierter Antriebsstrang mit 430 Nm Drehmoment verfügbar. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 89 km/h.

Je nach gewähltem Radstand stehen drei Batterievarianten (S, M, L) zur Verfügung, die auf Lithium-Eisenphosphat-Technologie (LFP) basieren. Diese Batterien sind bekannt für ihre Langlebigkeit und hohe Kapazität, wobei die Reichweiten je nach Modell zwischen 70 und 200 Kilometer liegen.

Die Sicherheit des eCanters wurde laut Aussagen des Anbieters ebenfalls optimiert. Die Batterien sind durch eine robuste Stahlhalterung geschützt und im Falle eines Unfalls sorgt ein Sensor für die automatische Abschaltung des Hochvoltsystems. Darüber hinaus verfügt der Next Generation eCanter über ein externes akustisches Warnsystem (AVAS) und ist standardmäßig mit einem Abbiege-Assistenten sowie einem Notbremsassistenten mit Fußgängererkennung ausgestattet .Passende Fahrgestelle des eCanters sind bereits verfügbar und auch der Absetzkippaufbau für den eCanter wird bei der Jotha Fahrzeugbau AG bereits in Serie gefertigt.

TIPP: Sie interessieren sich für Neuigkeiten, Trends und Entwicklungen der der Kfz-Zuliefererindustrie? Der amz.de-Newsletter informiert Sie zweimal wöchentlich. Jetzt gleich anmelden!

Image

Fahrzeughersteller

Borgward kehrt nach Bremen zurück

Großer Jubel in Bremen: Der Automobilhersteller Borgward will am Traditions-Standort der Marke eine neue Fertigung aufbauen. 2018 soll die Endproduktion von in China vorgefertigten Fahrzeugen starten.

    • Fahrzeughersteller
Image
Der Mercedes-Benz eVito muss in die Werkstatt  – es droht Brandgefahr!

Mercedes Rückruf

eVito – Hochvolt-Batterie sorgt für Brandgefahr

Der elektrische Transporter eVito von Mercedes Benz muss in die Werkstatt. Bei Fahrzeugen mit höherer Laufleistung droht Brandgefahr durch Ausgasung der Hochvolt-Batterien.

    • Fahrzeuge, Fahrzeughersteller
Image
2021-10-11-ZF-eWorX-01.jpeg

Elektromotor

ZF elektrifiziert den Nebenabtrieb

Mit dem Austausch des Dieselmotors gegen eine E-Maschine ist es bei vielen Lkw nicht getan – Kipper, Aufbaukrane und Betonmischer verlangen nach viel Hydraulikleistung aus dem Nebenabtrieb – ZF präsentiert passende Lösungen mit seiner eWorX-Familie.

    • Elektromotor
Image

Fahrzeughersteller

Škoda setzt auf Stromer

„Unsere Zukunft wird elektrisch", sagt Škoda Auto-Vorstandsvorsitzender Bernhard Maier. Bis 2025 wollen die Tschechen fünf rein elektrisch angetriebene Modelle in unterschiedlichen Segmenten anbieten.

    • Fahrzeughersteller