Von links nach rechts: T. Grapenthin (Serviceleiter Stöcker), J. Dworski (Mann+Hummel), M. Schatz (Mann+Hummel), K. Schreiber (Verkaufsberater Außendienst; WM SE/Trost Ndl. Mannheim); U. Kepezkaya (Werkstattleiter Stöcker)
Foto: Mann+Hummel

Digitalisierung

Digital für handfeste Vorteile

Wie die Vorteile digitalisierter Lösungen in Werkstätten aussehen können, zeigt ein Pilotprojekt von Mann+Hummel mit Partnern aus Handel, Systemberatung und freien Werkstätten.

Der Anbieter von Filtrationslösungen hat eine fünfmonatige Proof-of-Concept-Phase nach eigener Aussage erfolgreich abgeschlossen, in der die Integration des „rebutton-Systems“ der Firma Braintags in die Bestellstrukturen einer freien Werkstatt getestet wurde. Durch die integrierte Lösung könne das Werkstattpersonal bei Bedarf Ersatzteile, wie etwa gängige Öl- oder Innenraumfilter, auf Knopfdruck über die Bestellsysteme des Teilehandels beziehen. Nach der Bestellung soll eine digitale und automatisierte Logistikorganisation für eine schnelle und zuverlässige Lieferung sorgen. Das Pilotprojekt bei Herbert Stöcker Automobile in Hemsbach führte dem Vernehmen nach nicht nur zu verkürzten Bestellzeiten und einer Vereinfachung des Bestellvorgangs, sondern auch zu einer deutlichen Entlastung der Mitarbeiter.

Bereits aus diesem Projekt haben sich, so der Anbieter, wertvolle Einblicke in die Anforderungen von Werkstätten ergeben, auf deren Basis nun weitere Umsetzungsideen geprüft würden.

„Für Mann+Hummel Aftermarket war das Projekt ein wichtiger Baustein, zusätzlich zum Produktprogramm auch digitale Lösungen für die Werkstatt zu testen und praktische Erfahrungen in der Umsetzung von digitalen Bestellsystemen zu sammeln. Unser Dank gilt den Projektpartnern Braintags und H. Stöcker Automobile für die tolle Zusammenarbeit.“, so Michael Schatz, Director Strategy Automotive Aftermarket bei Mann+Hummel.

„Für uns war es das erste Projekt im Umfeld von freien Werkstätten und im Independent Aftermarket überhaupt. Durch die Zusammenarbeit mit den Projektpartnern haben wir viele neue Erkenntnisse über das Marktumfeld und die Einsatzmöglichkeiten unserer Produkte und Services gewonnen. Wir freuen uns darauf, weiteren Marktteilnehmern unseren Ansatz zu erläutern und den freien Ersatzteilmarkt auf dem Weg in die Digitalisierung zu unterstützen“, ergänzt Gregor Hinzer, Projektmanager & Digital Consultant bei Braintags.

Tilo Grapenthin, Serviceleiter Herbert Stöcker Automobile, zieht ebenfalls positiv Bilanz: „Wir sind als Unternehmen immer interessiert an neuen Entwicklungen und arbeiten sehr gerne mit Partnern an neuen Lösungen, um unsere Prozesse noch weiter zu verbessern. Wir sehen im Projektansatz eine sehr gute und interessante Möglichkeit, die Digitalisierung in unserem Unternehmen und bei unseren Mitarbeitern weiter zu verankern.“

Foto oben von links nach rechts: T. Grapenthin (Serviceleiter Stöcker), J. Dworski (Mann+Hummel), M. Schatz (Mann+Hummel), K. Schreiber (Verkaufsberater Außendienst; WM SE/Trost Ndl. Mannheim); U. Kepezkaya (Werkstattleiter Stöcker)