News 06.07.2016

ZF führt Aftermarket-Organisationen zusammen

Der ZF-Konzern führt zum 1. Januar 2017 die beiden Aftermarket-Organisationen ZF Services und TRW Aftermarket zusammen. Durch den Zusammenschluss entsteht im Automobilzuliefer-Segment die zweitgrößte Service-Organisation weltweit.

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Für die ZF Friedrichshafen AG ist dies ein weiterer wichtiger Schritt zur Integration von TRW Automotive. „Nachdem wir die Bereiche Vertrieb und Einkauf bereits voll integriert haben, werden nun auch unsere Geschäftspartner im Aftermarket von einer gelungenen Integration profitieren“, sagte der ZF-Vorstandsvorsitzende Dr. Stefan Sommer am Mittwoch in Frankfurt am Main. „ZF stellt dank seiner Aftermarket-Aktivitäten die Leistungsfähigkeit seiner Produkte über deren kompletten Lebenszyklus sicher – wie auch eine professionelle Diagnose und Reparatur mit Originalersatzeilen. Daher ist es uns wichtig, in diesem Bereich einheitlich aufzutreten und die Verfügbarkeit unserer Produkte und Services in allen Märkten weltweit sicherzustellen.“

ZF hatte TRW Automotive am 15. Mai 2015 übernommen und als Division Aktive & Passive Sicherheitstechnik in den Konzern eingegliedert. Die dazugehörigen Aftermarket-Aktivitäten sind derzeit noch Teil dieser Division. Vom 1. Januar 2017 an gibt es dann nur noch einen Aftermarket-Bereich von ZF. Der Name TRW wird als Produktmarke erhalten bleiben und das bisherige Markenportfolio – neben Sachs, Lemförder, Boge und Openmatics – bereichern.

Nach Unternehmensangaben entsteht durch diesen Zusammenschluss die zweitgrößte Aftermarket-Organisation im Automobilzuliefer-Segment mit rund 8.000 Mitarbeitern weltweit. Das Umsatzvolumen liegt bei rund drei Milliarden Euro. Den Integrationsprozesse "One ZF Aftermarket" verantwortlich umsetzen werden Helmut Ernst, der aktuell das Geschäftsfeld ZF Services führt, und Neil Fryer, aktuell Leiter von TRW Aftermarket.

Auf der Automechanika Frankfurt werden sich ZF Services und TRW Aftermarket vom 13. bis zum 17. September 2016 gemeinsam präsentieren und den Kunden einen Ausblick auf die neue Struktur sowie die neue Aufstellung des Produkt-, Service- und Markenportfolios geben. (jg)