Foto: GM/ Sherpa

Werkstatt-Equipment

Sherpa wandelt sich

Veränderungen beim bayerischen Werkstattausrüster: Sherpa bezieht im Juli einen neuen Unternehmenssitz und hat ein neues Führungsduo.

Im vergangenen Jahr vermeldeten die Werkstatt-Equipment-Hersteller Nexion und die Stenhøj-Gruppe, künftig gemeinsame Wege gehen zu wollen. Die Neustrukturierung hat auch Auswirkungen auf das Tochterunternehmen Sherpa. Einer aktuellen Mitteilung zufolge wird der Hersteller von Plattenprüfständen unter neuer Leitung ab Juli am neuen Unternehmenssitz in Ampfing aktiv werden. Der neue Unternehmenssitz des 1993 von Josef Femböck und Helmut Lachmann in Oberbayern gegründeten Unternehmens wird auf insgesamt 4.600 Quadratmetern die bisherigen Standorte in Mühldorf und Neuötting vereinigen, hieß es. Neben dem Bürotrakt stehen Schulungs- und Trainingsräume sowie ein Showroom bereit.

Nexion übernimmt

Claudio Spiritelli, CEO von Nexion, ist für die Integration der Stenhøj-Gruppe verantwortlich und fungiert seit Herbst letzten Jahres auch als Sherpa-Geschäftsführer. Er teilt sich die Unternehmensleitung mit Jens-Peter Mayer, in der Kfz-Branche bekannt u.a. als Geschäftsführer von Corghi Deutschland sowie als Präsidiumsmitglied des ASA-Verbands. Wir erinnern uns: Nexion ist seit einem Jahr in Besitz von rund 75 Prozent der Stenhøj-Anteile. Die bisherige dänische Eigentümer-Familie Dyøe hält 25 Prozent. Der kumulierte Umsatz beläuft sich auf über 340 Millionen Euro. Die Gruppe beschäftigt mehr als 2.000 Mitarbeitern, war in der Mitteilung von März 2019 zur Übernahme zu lesen.