News 16.05.2018

Wittich will weiter wachsen

Die Bielefelder Wittich-Gruppe blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurück. Trotz Investitionen in einen weiteren Standort und neue Mitarbeiter sind Umsatz und Ergebnis gestiegen. Für 2018 kündigt Geschäftsführer Matthias Wittich den nächsten Meilenstein an.

 - Matthias Wittich, Geschäftsführender Gesellschafter der Bielefelder Wittich-Gruppe.
Matthias Wittich, Geschäftsführender Gesellschafter der Bielefelder Wittich-Gruppe.
amz - Jagels

„Die Zahlen entsprechen voll und ganz unseren Erwartungen, wir sind mit 2017 sehr zufrieden“, betont der Geschäftsführende Gesellschafter Matthias Wittich. Der mit 180 Mitarbeitern an zehn Standorten bedeutendste familiengeführte Fahrzeugteile-Großhändler der Region peilt für 2018 ein Umsatzwachstum von drei Prozent an.

Der regionale Markt für Kfz-Teile – Wittich beliefert rund 4.000 überwiegend freie Werkstätten und Teile-Einzelhändler – sei geprägt von einem intensiven Wettbewerb unter den vier großen Anbietern, heißt es in einer Pressemitteilung. Und von osteuropäischer Konkurrenz, die mit Billiglöhnen für die Fahrer ihrer Lieferkette versuche, Marktanteile zu gewinnen. Wittich hält mit einer Verdichtung seines Standorte-Netzes, einem erweiterten Verleih selten benötigter Werkzeuge und einem besseren Service vor Ort dagegen.

Noch im Jahr 2018 soll der Startschuss für eine Erweiterung des Zentrallagers am Firmensitz Bielefeld fallen. Wittich will damit – auch als Antwort auf die immer weiter zunehmende Modelldiversifikation nahezu aller Pkw-Hersteller – künftig ein noch breiteres und tieferes Sortiment liefern. Aktuell hält Wittich rund 120.000 Artikel vor und beliefert bis zu viermal täglich jeden Kunden. „Nach intensiver Prüfung mehrerer Standortalternativen haben wir uns für einen mehrstöckigen Lageranbau am Stammsitz entschieden“, sagt Matthias Wittich. Die direkte Nähe böte eine Vielzahl von Synergien, die es zu heben gelte. „Und ist zugleich die beste Lösung für unser Bielefelder Team.“ Weitere Investitionen laufen im Bereich Digitalisierung. „Wir wollen uns den erarbeiteten Vorsprung unbedingt erhalten. Das Ziel ist es, auch weiterhin früher als andere bequeme und einfache Orderprozesse darzustellen“, unterstreicht Wittich.

Die sonstigen Rahmenbedingungen im Markt für Kfz-Teile machen Wittich und seinem Team Mut: „Viele neue Modelle aller Automarken, neue Technologien für Assistenzsysteme sowie ein weiter zunehmendes Durchschnittsalter aller Pkw im Markt bieten viele Potenziale für ein natürliches Wachstum.“ Hinzu komme ein motiviertes Team, das sich wie Wittich selbst auf das nächste große Firmenjubiläum im Jahr 2020 freut – dann wird der Familienbetrieb 100 Jahre.