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Foto: IFA-Institut

Forschung und Entwicklung

Zukunftswerkstatt 4.0 hat 60 Kooperationspartner

Mit einem Innovationslabor möchte das IFA-Institut den Technologiewandel innerhalb des Kfz-Gewerbes nachvollziehbar und gestaltbar machen. Die Zahl der Weggefährten nimmt zu, die Eröffnung ist für Sommer geplant.

Auf insgesamt 450 Quadratmetern nimmt derzeit nahe Stuttgart ein Innovationsschaufenster, Testlabor und Schulungszentrum gestalt an. Die Zukunftswerkstatt 4.0 will mit den vier Leistungsfeldern Ausbildung, betriebliche Weiterbildung, Technologieschaufenster und Veranstaltungsplattform überzeugen. Die Eröffnung ist laut des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) im Sommer geplant. Eine jüngst gegründete "Betreibergesellschaft Zukunftswerkstatt 4.0 mbH" wird getragen von der Deutschen Automobil Treuhand (DAT), die den Angaben zufolge einen Anteil von 31 Prozent hat, der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen Geislingen (HfWU) bzw. des IFA-Instituts (20 Prozent) sowie der IFA GmbH Management (49 Prozent).

Weiter seien Unternehmen der Automobilindustrie, der Kfz-Branche, Verbände, Fachmedien und Bildungseinrichtungen partnerschaftlich eingebunden. "Zum aktuellen Zeitpunkt sind Kooperationen mit über 60 Unternehmen vertraglich fixiert. Mit weiteren 30 Unternehmen stehen wir in Abstimmungen", erklärte Benedikt Maier, stellvertretender IFA-Direktor und Geschäftsführer der Zukunftswerkstatt 4.0 auf amz-Anfrage. Zum Beispiel beteiligt sich der jüngste Neuzugang, die Albert Berner GmbH, laut Mitteilung als Ausstattungspartner mit den Schwerpunkten Fahrzeug- und Werkstattreinigung sowie als Technologiepartner mit den Schwerpunkten Reifen- und Scheibenwechsel am IFA-Projekt.

Partner profitieren den Verantwortlichen zufolge von der Möglichkeit einer Produkt- bzw. Leistungspräsentation, einer Schnittstelle zu Politik und Forschung sowie von Zugang und Nutzung des Innovation Lab der Kfz-Branche – zum Wissenstransfer oder als Veranstaltungsort. Von diesen Vorteilen haben sich seit Projektstart im vergangenen Jahr auch Messe Frankfurt, ASA-Verband, Daimler, Mann + Hummel, die Großhandelsgruppe LKQ, Osram, Bosch sowie die Prüfgesellschaften GTÜ, KÜS und TÜV Süd überzeugen lassen, um nur einige Teilnehmer zu nennen.

Innovation Lab in der BusWorld Esslingen

Die Zukunftswerkstatt ist nach Ansicht von Benedikt Maier  ein "gelungener Brückenschlag zwischen Forschung, Lehre und Branchenpraxis", wie es auf dem Youtube-Kanal des IFA-Instituts hieß. Der Aufbau des Reallabors in den Räumlichkeiten am Daimler-Standort BusWorld Esslingen ähnelt einem "Parcours entlang der Kundenprozesse entlang der Sales- und Aftersales-Prozesse im Autohaus", bekräftigte Stefan Reindl, Studiendekan und Direktor des IFA.

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Foto: Jochen Günther / Messe Frankfurt

Automechanika

Blick in die Zukunftswerkstatt

Das IfA-Institut inszeniert auf der Automechanika ein Schaufenster in die Werkstatt 4.0. Zwölf Serviceprozesse sollen berücksichtigt werden.

Foto: Autopromotec

Autopromotec 2019

Die Zukunft der Werkstätten

Die Autopromotec 2019 bietet neben vielen Neuheiten auch einen Einblick in die Zukunft der Instandhaltung und Reparatur. Das Projekt „Officina X.0“ beleuchtet den Markt der Autoreparaturen hinsichtlich der wachsenden Digitalisierung und Vernetzung.

Foto: Foto: Meyer

Teilegroßhandel

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