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Foto: Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik e. V. 
Das neue Logo soll die Qualifikation der Betriebe nach außen sichtbar machen

Sichtbarkeit

ZKF: Neue Marke für die Reparatur von E-Fahrzeugen

Elektrische Antriebe verändern auch die Karosserieinstandsetzung. Der Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik e. V. (ZKF) will seine Partnerbetriebe mit einem neuen Logo sichtbar positionieren.

Im vergangenen 2020 hat die Zahl der neu zugelassenen E-Autos in Deutschland verdreifacht. Durch die neuen Antriebskonzepte steigen für Betriebe rund um die Unfallinstandsetzung von Fahrzeugen die Herausforderungen rund um die baulichen Voraussetzungen der Fahrzeuge und die Anforderungen an die Mitarbeiterqualifikation.

Der ZKF reagiert auf diese Herausforderungen mit der Erweiterung eines nach außen sichtbaren Serviceangebots „Elektromobilität“, damit Betriebe im Karosserie- und Fahrzeugbau vom wachsenden Reparaturbedarf in den Unternehmen profitieren. „Gemeinsam mit dem BVdP hat der ZKF die Qualifizierung zum Fachbetrieb für E-Mobilität in Form der neuen Marke umgesetzt, um in Karosseriefachbetrieben Standards in der Reparatur von Elektrofahrzeugen aller Fabrikate sicherzustellen“, unterstreicht ZKF-Hauptgeschäftsführer Thomas Aukamm.

Welche Voraussetzungen müssen die Betriebe erfüllen?

Voraussetzung für das Führen der neuen Marke ist die Eintragung mit dem Karosserie- und Fahrzeugbauerhandwerk in der Handwerksrolle. Eine Mindestanforderung in jeder Werkstatt ist unter anderem, dass ein Mitarbeiter beschäftigt sein muss, der eine Ausbildung für Arbeiten an Hochvoltsystemen im spannungsfreien Zustand (FHV) absolviert hat. Mit dieser Qualifikation (Stufe 2S: Fachkundige Person (FHV)) befähigt dies den Fachkundigen, im Betrieb an Hochvoltsystemen selbständig und sicher zu arbeiten und die Reparaturen sach- und fachgerecht auszuführen. Betriebe müssen darüber hinaus entsprechende Arbeitsschutzmaßnahmen erfüllen.

Bei der Werkstattausstattung rund um die Arbeiten an elektrisch betriebenen Fahrzeugen ist eine Reihe von Spezial-Werkzeugen und –Ausrüstung notwendig. Sind alle Anforderungen erfüllt, wird der Betrieb als Fachbetrieb für E-Mobilität anerkannt und erhält das Recht, das Verbandssiegel, das ihn für seine Kunden sichtbar ausweist, zu führen. Die Unterlagen sowie Informationen über die Voraussetzungen erhalten Betriebe über den ZKF sowie den BVdP.

Ziel der neuen Marke E-Mobilität

Mit der Qualifizierung ist der Karosserie-Fachbetrieb berechtigt, das neue Verbandssiegel zu führen und aktiv damit Werbung zu betreiben. So positioniert sich die Werkstatt als ausgewiesener Fachbetrieb für E-Mobilität und signalisiert den Kunden Kompetenz und Service auf dem Gebiet der Reparatur von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen.

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Foto: Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik e. V. 
Bisheriges Logo des Verbandes
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