News 17.12.2018

Würth will Akku-Maschinen selbst herstellen

Gemeinsam mit der Techtronic Industries Co. Ltd. will die Würth-Gruppe zukünftig Akku-Werkzeuge selbst produzieren. Für diesen Zweck haben die beiden Unternehmen das Joint Venture "Würth Master Power Tools Ltd." mit Sitz in Hongkong gegründet.

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Würth

Die Techtronic Industries Co. Ltd. (TTI). TTI ist ein renommierter Hersteller im Bereich der Akkutechnologie und hat unter anderem die Lithium-Ionen-Technologie auf den Elektrowerkzeugmarkt gebracht, heißt es einer Pressemitteilung. Die zuständigen Kartellbehörden haben der Kooperation zugestimmt. „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit TTI und darüber, dass wir nun unsere eigenen Akku-Maschinen herstellen. Das gibt uns die Möglichkeit, alles, was wir täglich an Anforderungen bei unseren Kunden vor Ort sehen und hören, in neue Produkte einzudesignen“, erklärt Thomas Klenk, Mitglied der Geschäftsführung der Adolf Würth GmbH & Co. KG und zuständig für Produkt, Einkauf und Export.

Akku-Technologie bietet größtes Zukunftspotential

Die Entwicklung dieser neuen Generation von Akku-Maschinen beginne bei Würth mit den Anforderungen der Kunden. „Über unseren Außendienst und unsere fast 500 Niederlassungen bundesweit führen wir jeden Tag unzählige Gespräche mit Handwerkern und wissen daher, was sie von einer Maschine erwarten. Dieses Wissen fließt in unsere Entwicklungen ein“, ergänzt Klenk. In den nächsten Jahren erwartet Würth im Bereich der Akku-Maschinen spannende technologische Entwicklungen und möchte durch die eigene Herstellung wesentlich direkter als bisher Einfluss auf die angebotenen Akku-Maschinen nehmen. Die Umstellung des Maschinensortiments erfolge jetzt sukzessive.

Auch in anderen Sortimentsbereichen entwickelt und produziert Würth den eigenen Angaben zufolge die Produkte zunehmend selbst. Dazu gehören die ASSY-Schraube, Möbelbeschläge, Dübel und chemisch-technische Produkte. Der Eigenproduktionsanteil über das gesamte Sortiment von Würth liege aktuell bei rund 25 Prozent. (jg)