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Wittich-Visualisierung-Neubau.jpeg
Foto: Ruschke + Ernst Architekten
Die Visualierung des Architekten zeigt, wie das neue Wittich-Zentrallager in Bielefeld nach der Fertigstellung aussehen soll.

Neues Zentrallager

Wittich investiert 3,5 Mio. Euro

Die Modellvielfalt der Autohersteller stellt den Teilehandel vor große Herausforderungen. Mit der Zahl der Modelle wächst auch die Vielfalt der vorgehaltenen Ersatzteile. Der Bielefelder Großhändler Wittich reagiert jetzt mit einer Verdoppelung seiner Lagerkapazitäten. 

Seit rund drei Jahren laufen die Vorbereitungen für die größte Einzelinvestition in der Familiengeschichte. Der Bau am Firmenstandort de Fritz Wittich GmbH in Bielefeld beginnt in diesen Tagen mit dem Abbruch zweier Altgebäude an der Ecke Hallenstraße/Eckendorfer Straße. In einer geplanten Bauzeit von neun Monaten soll die neue Logistikzentrale errichtet werden: Auf drei Stockwerken entstehen rund 3.800 Quadratmeter weitere Lager- und Kommissionierfläche. Die neue Halle soll zum 100-jährigen Jubiläum des Familienunternehmens im Jahr 2022 in Betrieb sein.

Die Familie Wittich investiert rund 3,5 Mio. Euro in den Neubau. Hinzu kommen die Inneneinrichtung sowie die Neuentwicklung der verwendeten Logistik-Software, die parallel zum Bauvorhaben erfolgen soll. „Unser Ziel ist es, den Warenfluss vom Hersteller bis zur Werkstatt oder zum Einzelhandel auf ein neues Level zu heben“, betont Geschäftsführer Matthias Wittich. Mit der Erweiterung werde sich die Zahl der verfügbaren Teile auf Sicht deutlich auf bis zu 180.000 erhöhen. Zudem will Wittich weitere Hersteller in sein Sortiment aufnehmen. 

Optimiert wird nach Unternehmensangaben zum anderen auch der komplette Prozess der Auslieferung. Wittich: „Wir arbeiten an differenzierten Preisen für Expresslieferungen und für Lagerbestellungen, die erst binnen drei Tagen beim Kunden sein müssen.“ Nicht jedes Produkt werde in den Werkstätten sofort gebraucht. Das biete Möglichkeiten, die tägliche Tourenplanung für die rund 100 Lieferfahrzeuge deutlich effizienter und damit ökologischer zu gestalten. „Im Wettbewerb zählen auch künftig die hohe Qualität von Produkt und Service. Unseren Vorsprung gegenüber Wettbewerbern aus Osteuropa können wir aber nur mit intelligenteren Prozessen erhalten.“ sagt Mattias Wittich.

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