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Foto: Werbas
Harald Pfau übergibt die Werbas-Führung an Dennis Koblowsky (re.). Seine Aktienanteile übeschrieb der Manager, der seit 2007 Inhaber der Softwarefirma ist, vor einem Jahr an die Leo-Familienholding.

Dennis Koblowsky übernimmt

Werbas: Nachfolger von Harald Pfau bestimmt

Nach 20 Jahren verlässt der Inhaber den Software-Spezialisten. Vor einem Jahr übereignete er das Unternehmen an die Leo-Holding. Jetzt übergab Harald Pfau an Dennis Koblowsky.

Mit dem Jahreswechsel gab es Veränderungen bei Werbas: Im vergangenen Jahr übertrug Harald Pfau (hinten im Bild), der das Unternehmen seit 2007 als Inhaber führt, seine Aktienanteile an die Münchner Leo-Holding. Seit kurzem steht auch sein Nachfolger beim Software-Unternehmen fest: Dennis Koblowsky (re.) ist Anfang Januar in die Unternehmensleitung eingestiegen. Harald Pfau selbst wird ihn laut Mitteilung in seinen Aufgaben beratend zur Seite stehen. Er wolle die Transformation des Softwarehauses begleiten und seine über 35-jährige Branchenerfahrung einzubringen.

Der Manager stieg 2000 bei Werbas ein, verließ das schwäbische Unternehmen aber 2005 als amtierender Vorstand im Zuge einer Veräußerung an japanische Investoren. 2007 hatte Harald Pfau als Inhaber und Vorstand die Verantwortung bei Werbas wieder übernommen, um "das damals schlingernde Schiff wieder auf einen stabilen Kurs" zu bringen, wie in einer Unternehmensmeldung zu lesen war. Vor seiner Zeit bei der Software-Schmiede leitete Harald Pfau u.a. bei der Teilehandelskooperation Carat das Werkstattkonzept ad-AUTO Dienst sowie die Abteilung Informationsdienste.

Die Entscheidung für die Leo-Familienholding als Investor beschreibt der Manager als wichtige Weichenstellung, um die Geschichte von Werbas langfristig weiterzuschreiben und zugleich die Arbeitsplätze der über 50 Mitarbeiter abzusichern. Den Angaben zufolge bündelt die Familienholding private Beteiligungen verschiedener Münchener Unternehmerfamilien und beteiligt sich unternehmerisch an kleinen und mittelständischen Unternehmen im deutschsprachigen Raum, "die langfristig weiterentwickelt werden sollen‟.

Umfangreiche Automotive- und IT-Kenntnis

Für seine neue Funktion als Geschäftsführer bringt Dennis Koblowsky langjährige Erfahrungen aus dem Vertrieb und in zentralen Planungsbereichen bei Siemens Communications ein. Von dort wechselte der studierte Betriebswirt zu einem Unternehmen im Bereich des Automotive-Aftermarket. Hier war er in verschiedenen Führungspositionen im Großhandel u. a. in Deutschland, Irland und der Ukraine tätig. Zudem sind ihm als zertifizierter "Product Master Scrum" und "Custom Access Manager" die Anforderungen in der agilen Softwareentwicklung in kleinen Teams nicht fremd.

Dennis Koblowsky sammelte darüber hinaus Erfahrungen in der Start-up-Szene: Als Mitgründer der Software-Plattform WERKBLiQ versorgte er Kunden aus dem Bereich Maschinenbau mit Diensten hinsichtlich Wartung, Servicetechnik und Ersatzteilmanagement. "Wir freuen uns, dass mit Dennis Koblowsky ein Geschäftsführer für unser Unternehmen gewonnen werden konnte, der den Markt kennt, IT-Expertise mitbringt und die gleichen Ziele wie wir verfolgt", zeigte sich Harald Pfau zuversichtlich.

Heterogene Schnittstellen meistern

Agilität ist auch für den Automotive Aftermarket von Bedeutung: Schließlich ist die flexible und proaktive Arbeitsorganisation überall dort notwendig, wo man schnell Komplexität reduzieren muss. Da innerhalb de  Kfz-Branche wenige Standards bestehen und zahlreiche Auto- und Truckhersteller, Teilelieferanten sowie Dienstleister eigene Vorstellungen, Schnittstellen und Anforderungen verfolgen, muss Vielfalt gemeistert werden – eine Herausforderung, die Harald Pfau bei seinem Nachfolger in guten Händen sieht.

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