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Was kommt nach dem Öl?

Hersteller suchen Alternativen zu Produkten für den Verbrenner. Die Botschaft auf einem Forum des Öl-Konzerns Petronas: Auch Stromer brauchen Schmierung.

Bei den Schmierstoffherstellern bereitet man sich mit Blick auf steigende Zulassungszahlen bei Elektrofahrzeugen auf die Zeit nach „Big Oil“ vor. Doch auch im batterieelektrisch betriebenen Auto (BEV) ist Petronas Lubricants International (PLI) an Bord, so das Fazit eines Symposium zu Fluids für Elektrofahrzeuge (EV). „Bei PLI haben wir uns verpflichtet, unsere Investitionen zu verdoppeln und 75 Prozent unserer F&T-Ausgaben in Projekte zu investieren, die zur Reduzierung der CO2-Emissionen beitragen“, erklärte Giuseppe D'Arrigo, PLI-Geschäftsführer und Group Chief Executive Officer, Anfang November in Turin.

Bereits zum Jahresstart hatte der malaysische Staatskonzern seinen Einstieg in den Markt für Flüssigkeiten für Elektromobile bekannt gegeben: Mit der Petronas Iona-Reihe bietet das Unternehmen so genannte E-Fluids für den Einsatz in Elektroautos. Auf der Veranstaltung zeigte das in Turin ansässige europäische Forschungs- und Technologieteam zukünftige Trends im Bereich Elektromobilität, ihre Marktrelevanz sowie die Rolle von Fluids bei der Entwicklung von E-Getriebe- und Batterietechnologien.

Während des Symposiums teilte PLI Ergebnisse einer Studie über strombetriebene Fahrzeuge und Fluids mit Fokus auf elektrische Antriebseinheiten und Batterien. Die Studie, die in Zusammenarbeit mit FEV Consulting durchgeführt wurde, stellte klar, dass auch Innovationen im Schmiermittelbereich entscheidend seien, um die Leistung und Haltbarkeit von Elektrofahrzeugen zu verbessern, hieß es in einer Meldung.