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Die Computeranimation zeigt, wie das neue VW-Autohaus in Hannover nach seiner Fertigstellung aussehen soll. 
Foto: Volkswagen
Die Computeranimation zeigt, wie das neue VW-Autohaus in Hannover nach seiner Fertigstellung aussehen soll. 

Autohaus-Neubau

VW will in Hannover Maßstäbe setzen

Große Investitionen in den Bau neuer Autohäuser waren in den in den vergangenen Jahren kaum noch zu sehen. In Hannover ist das jetzt anders. Im Stadteil Wülfel entsteht für 22 Millionen Euro ein neuer VW-Standort.

Mehr Digitalisierung, mehr Flexibilität, mehr Nachhaltigkeit und mehr Elektromobilität – das sind die zentralen Anforderungen an ein modernes Autohaus. „Um diesen Kriterien gerecht zu werden, errichten wir aktuell unser neues Autohaus an der Hildesheimer Straße 451“, sagt Jens Bischoff, Geschäftsführer Volkswagen Automobile Hannover & Region. Dort sollen nicht nur zukunftssichere Arbeitsplätze geschaffen, sondern auch ein Gebäude realisiert werden, das höchste Ansprüche für nachhaltiges Bauen erfüllt, heißt es in einer Pressemeldung.

Die ersten Arbeiten am Standort sind bereits erfolgt, sodass Jens Bischoff, Geschäftsführer Volkswagen Automobile Hannover GmbH, als Betreiber und Meno Requardt, Geschäftsführer von der Volkswagen Immobilien GmbH mit Peter Modelhart und Henri Strübing von der Volkswagen Group Retail Deutschland sowie Rainer Schroll aus der Geschäftsführung der Porsche Holding jetzt mit einer Zeitkapsel den aktuellen Bauabschnitt dokumentieren konnten.

Das mehrteilige Gebäude in Hannover Wülfel wird das 1,8 Kilometer entfernte Autohaus von Bischoff & Hamel ersetzen. Nach seiner Fertigstellung soll der neue Standort zunächst 115 Arbeitsplätze bieten – rund 20 mehr als im alten Autohaus. 24 Elektro- Ladepunkten sollen die weitere Elektrifizierung unterstreichen, dazu kommen fünf Ladesäulen für E-Fahrräder. Die Gesamtinvestitionen in das neue Autohaus belaufen sich auf 22 Millionen Euro. Fertigstellung und Eröffnung ist für November 2023 geplant. Das Angebotsportfolio reicht von dem Vertrieb von Neu- und Gebrauchtwagen der Marken Volkswagen Pkw und Volkswagen Nutzfahrzeuge bis hin zu einem umfangreichen Service-Angebot inklusive eigener Karosserieabteilung.

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Jens Bischoff, Geschäftsführung Volkswagen Automobile Hannover GmbH, Peter Modelhart, Sprecher der Geschäftsführung der Volkswagen Group Retail Deutschland, Rainer Schroll Geschäftsführung der Porsche Holding und Henri Stübing Geschäftsführung der Volkswagen Group Retail Deutschland (v.li.).
Foto: Volkswagen
Jens Bischoff, Geschäftsführung Volkswagen Automobile Hannover GmbH, Peter Modelhart, Sprecher der Geschäftsführung der Volkswagen Group Retail Deutschland, Rainer Schroll Geschäftsführung der Porsche Holding und Henri Stübing Geschäftsführung der Volkswagen Group Retail Deutschland (v.li.).

Intelligente Nutzung der Flächen

Die Bauherren betonen, dass es ihnen am neuen am neuen Standort nicht auf die schiere Größe ankomme, sondern es vielmehr um die intelligente Nutzung der vorhandenen Ressourcen gehe. Mit insgesamt rund 8.800 qm Fläche sei das Autohaus kompakter geplant als bisherige Einrichtungen mit einem ähnlichem Absatzvolumen. Im Gegenzug soll ein internes elektronisches Buchungssystem eine möglichst gute Auslastung der Büroflächen ermöglichen. Dank Desksharing und Co-Working sollen ungenutzte Räume durch Urlaub, Geschäftsreisen oder Homeoffice zukünftig der Vergangenheit angehören, so der Plan.

Im Erdgeschoss des neuen Autohauses ist neben dem Neuwagenverkauf der Service untergebracht, im ersten Obergeschoss, der über einen Aufzug barrierefrei erreichbar sein wird, dreht sich alles um Gebrauchtwagen. In Sachen Nachhaltigkeit soll das Gebäude setzen: Zusätzlich zur Dachfläche wird ein Teil der Showroom-Fassade zur Gewinnung von Solarstrom genutzt, die Wärmeenergie wird über eine Wärmepumpe und Erdsonden erzeugt, sogar Wildbienen sollen auf dem Gelände ein Zuhause bekommen. Neben den Marken Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge, die hier präsentiert, verkauft und gewartet werden, will man sich am neuen Standort auch um jene Kundinnen und Kunden kümmern, die bereits Fahrzeuge der Konzernmarken Audi und Skoda besitzen.

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