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Sandra Dax und Dmitry Zadorojnii bilden die neue Doppelspitze bei Autodoc. Der bisherige CFO Bert Althaus komplettiert das Führungstrio beim Onlinehändler.
Foto: Autodoc
Sandra Dax und Dmitry Zadorojnii bilden die neue Doppelspitze bei Autodoc. Der bisherige CFO Bert Althaus komplettiert das Führungstrio beim Onlinehändler.

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Vorstandswechsel bei Autodoc

Sandra Dax und Dmitry Zadorojnii übernehmen die neue Doppelspitze beim Onlinehändler. Bert Althaus bleibt Chief Financial Officer.

Autodoc beruft Sandra Dax und Dmitry Zadorojnii als Co-CEOs in den Vorstand. Die Manager bilden mit Bert Althaus (CFO) den neuen Vorstand des Unternehmens. Laut Ankündigung war Sandra Dax zuvor selbständige Beraterin und Interims-Managerin sowie Aufsichtsrats-Mitglied beim Berliner Autoteilehändler. Sie verfügt über eine ausgewiesene Automotive-Expertise und war unter anderem rund 20 Jahre in verschiedenen internationalen Management-Positionen bei BMW tätig.

Sie teilt sich die Führungsaufgabe mit dem bisherigen Chief Technology Officer (CTO) Dmitry Zadorojnii, der seit 2011 dem Unternehmen und seit August 2021 dem Vorstand angehört. Die beiden lösen den bisherigen CEO Christian Gisy ab, „der aufgrund unterschiedlicher Auffassungen zur weiteren strategischen Ausrichtung des Unternehmens kürzlich ausgeschieden war“, teilte Autodoc mit.

Im Fokus des E-Commerce-Unternehmen stehen weiterhin private Kunden, wie Bert Althaus bereits im amz-Interview ausführte. „Seit Jahren beobachten wir ein steigendes Interesse an Do-it-Yourself-Lösungen im Automobilmarkt. Die aktuelle ökonomische und geopolitische Situation verschärft die finanzielle Lage der Konsumenten. Wir setzen hier an und bieten den Autobesitzern Hilfe zur Selbsthilfe mit deutlichen Kostenersparnissen“, erläutert Sandra Dax.

Neue Dependance in Portugal

Die Wachstumsambitionen zeigen sich ebenfalls am neuen Unternehmensstandort in Portugal. Man habe im Oktober einen Tech-Hub in Lissabon eröffnet, so Autodoc. Am neuen Standort sollen bis Ende 2023 bis zu 500 Mitarbeiter beschäftigt werden. Mit der neuen Dependance ist der Online-Händler nun in sieben Ländern präsent und in 27 europäischen Märkten aktiv. Im Jahr 2021 erzielte man eigenen Aussagen zufolge einen Umsatz von über einer Milliarde Euro (2020: 842 Millionen Euro). (mas)

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