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Foto: Würth Online World GmbH

Organisationen und Verbände

„Unternehmen beweisen Augenmaß und Weitsicht‟

Der ASA-Bundesverband hat seine Mitglieder-Umfrage ein zweites Mal zu den Folgen der Corona-Pandemie auf die Werksattausrüstungsbranche befragt. Ergebnis: Die meisten Firmen müssen Umsatzrückgänge verkraften, haben die Auswirkungen der Krise aber gut im Griff.   

„Insgesamt hat die zweite Umfrage die Ergebnisse der ersten aus dem Mai 2019 weitgehend bestätigt. Unsere Branche scheint bislang vergleichsweise glimpflich durch die Krise gekommen zu sein“, erläutert ASA-Präsident Frank Beaujean das Ergebnis. Die Tatsache, dass Kfz- Werkstätten und Reifenfachbetriebe als systemrelevant eingestuft seien und auch die Prüforganisationen weiterarbeiten würden, habe sich positiv auf die Werkstattausrüstungsbranche ausgewirkt und größere Ausfälle verhindert.

Umsatzrückgänge gegenüber Vorjahr

Dennoch verzeichnen 83 Prozent der an der Umfrage teilnehmenden ASA-Mitgliedsunternehmenn gegenüber dem Geschäftsjahr 2019 Umsatzrückgänge. Knapp ein Drittel beklagt ein Minus in der Größenordnung von 10 bis 20 Prozent. Jeweils 26 Prozent gaben an, Umsatzeinbußen zwischen 5 und 10 Prozent erlitten zu haben. Genauso hoch war der Prozentsatz der Unternehmen, die 30 bis 40 Prozent weniger Umsatz verzeichneten. Immerhin 13 Prozent der Unternehmen gaben an, bislang keinerlei Umsatzeinbußen erlitten zu haben.

Häufig genutzte Mittel, um Umsatzeinbußen in der Pandemie zu begegnen sind für die ASA-Mitgliedsunternehmen die Nutzung von Kurzarbeiterregelungen, Homeoffice oder die Kürzung von Werbebudgets. Corona-bedingte Entlassungen hatte nur ein Unternehmen zu beklagen 

Gutes Zeugnis für staatliche Programme

 56 Prozent der teilnehmenden Unternehmen gaben an, die Umsatzrückgänge bislang aus eigener Kraft schultern zu können. Bei den bevorzugten staatlichen Hilfen sind das Kurzarbeitergeld mit 56 Prozent sowie die Corona Hilfen des Bundes und der Länder mit 17 Prozent am häufigsten nachgefragt. Hohe Zufriedenheit signalisieren die ASA-Mitgliedsunternehmen mit der Bearbeitung ihrer Hilfsanfragen. 35 Prozent waren sehr zufrieden, 55 Prozent zufrieden mit der Beantragung und Bewilligung staatlicher Hilfsprogramme.

Danach gefragt, welche zusätzlichen Finanzhilfen sie sich wünschen, gaben 61 Prozent an, die vorhandenen Programme seien ausreichend. 13 Prozent sprachen sich für eine Erhöhung des Kurzarbeitergeldes aus, weitere 13 Prozent befürworten eine temporäre Senkung des Mehrwertsteuersatzes bis Ende 2021. 

Gutes Zeugnis für staatliche Programme

ASA-Präsident Frank Beaujean sieht seine persönlichen Eindrücke in den Ergebnissen bestätigt. „Viele unseres Mitgliedsunternehmen, mit denen ich in den letzten Wochen und Monaten gesprochen habe, beweisen seit Beginn der Krise Augenmaß und unternehmerische Weitsicht. Auch unsere Branche leidet unter Lockdown und wirtschaftlichen Rückgängen. Alles in allem haben unsere Mitgliedsunternehmen die Auswirkungen der Corona-Pandemie aber gut im Griff und bemühen sich vor allem darum, ihre Mannschaften zusammenzuhalten.“ Das sei wichtig, denn der Fachkräftemangel sei schon heute in der Werkstattausrüstungsbranche stark ausgeprägt.

„Die Herausforderungen für unsere Mitglieder steigen durch Themen wie Digitalisierung, Vernetzung, Elektromobilität, neue Werkstoffe oder gesetzliche Änderungen kontinuierlich an. Wer diese Herausforderungen erfolgreich meistern will, braucht ein zuverlässiges, innovatives und leistungsfähiges Mitarbeiterteam“, so Beaujean abschließend.  

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