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Foto: Opel Automobile GmbH

Zwei Rückrufe aus Rüsselheim

Überhöhte Emissionen beim Opel Grandland X

Einige Dieselmodelle könnten zu viel Stickoxid, einige Benziner zu viel Kohlendioxid ausstoßen. In Deutschland müssen deshalb etwas über 2.000 SUV zur Kontrolle im Vertragsbetrieb erscheinen.

Zwei Rückrufe wegen möglichen Emissionsproblemen beim Grandland X hat ein Opel-Sprecher bestätigt. Der erste trägt ein Aktionskürzel aus dem vergangenen Jahr ("20-N-126"), ist aber erst vor wenigen Wochen von französischen Behörden für Fahrzeuge mit dem Motorcode "D15DTH" angekündigt worden.

Ein etwa halbstündiges Softwareupdate für das Steuergerät des Selbstzünders soll künftig eine Verstopfung der Harnstoffeinspritzdüse und damit überhöhte Stickoxidwerte vermeiden, wie ein Markensprecher auf Anfrage sagte. Die Maßnahme ist in Deutschland für 1.927 SUV aus dem Bauzeitraum 1. Oktober 2019 bis 16. März 2020 vorgesehen.

Ein mechanischer Fehler ist Hintergrund des zweiten Grandland-Rückrufs. "Unsere permanenten internen Qualitätskontrollen haben ergeben, dass in Deutschland 112 Fahrzeuge ggf. ohne Luftleitbleche gebaut wurden", sagte der Sprecher. Hier geht es laut Behördenangaben wohl um Modelle mit Dreizylinder-Ottomotor (Code "EFCO3S") aus dem Bauzeitraum 14. August bis 13. September 2019.

Wird der Luftstrom nicht wie vorgesehen durch das Kühlsystem geführt, drohen CO2-Emissionen über dem Grenzwert. Um das Vorhandensein der Leitbleche zu überprüfen und um sie bei Bedarf zu installieren ist ein Aufenthalt in der Vertragswerkstatt von bis zu einer Stunde vonnöten. Der läuft unter dem internen Kürzel "21-C-048". (Niko Ganzer/ kfz-rueckrufe.de)

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