Fünf Scania R 450 Hybrid sind inzwischen auf der Teststrecke unterwegs.
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Scania

Teststrecken sollen Daten über Oberleitungen liefern

Scania ist Lieferant für den vom deutschen Umweltministerium finanzierten Oberleitungs-Versuch. Bis Jahresende sollen 15 R-450-Hybrid-Lkw unterwegs sein.

Die Kunden, die die Teststrecken befahren, haben sich beim deutschen Umweltministerium beworben und wurden unter einer Vielzahl von Bewerbern ausgewählt. Der erste Oberleitungs-Lkw fährt bereits seit Mai 2019 auf der A5-Teststrecke für die Spedition Hans Adam Schanz aus Ober-Ramstadt. Inzwischen sind auf der Teststrecke in Hessen alle fünf geplanten Hybrid-Lkw mit Stromabnehmer in Betrieb. Der letzte der fünf Lkw wurde kürzlich an den Baustofflieferanten Knauf geliefert. Die anderen drei sind für Meyer Logistics, Contargo und Merck unterwegs. Der Autobahnabschnitt der A5 in Hessen ist eine von den drei Teststrecken in Deutschland. Die zweite Teststrecke ist seit Ende 2019 in Schleswig-Holstein (A1) in Betrieb. Die dritte soll Ende 2020 in Baden-Württemberg (B462) ans Netz gehen.

Ergebnisse für die eigene Logistik und für Studien

„Wir erhoffen uns davon Erkenntnisse, die uns helfen können, unsere Logistikprozesse noch nachhaltiger zu gestalten, insbesondere in Ballungsräumen“, sagt Christoph Dorn, Manager der Knauf-Gruppe. „Eine fünf Kilometer lange Teststrecke in beide Richtungen auf der Autobahn mag sehr kurz erscheinen, aber das Ziel ist es, die Technologie zu testen", sagt Heinrich Kerstgens, Co-Geschäftsführer von Contargo. Tatsächlich verspricht sich das Umweltministerium von dem Testbetrieb Daten für mehrere Studien, um die Vorteile von Straßen mit Oberleitungen zu untersuchen.

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