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Fehlt das Staubschutzrohr, droht dem Stoßdämpfer schon nach kurzer Zeit ein erneuerter Ausfall – hier sollte die Werkstatt nicht sparen.
Foto: Bilstein
Fehlt das Staubschutzrohr, droht dem Stoßdämpfer schon nach kurzer Zeit ein erneuerter Ausfall – hier sollte die Werkstatt nicht sparen.

Stoßdämpferaustausch

Staubschutzrohre- und Manschetten stets erneuern

Wird vom Fahrwerk gesprochen, sind fast ausnahmslos Stoßdämpfer und  Federn gemeint. Dabei sind vor allem die „Nebendarsteller“ wie Staubschutzrohre- und Manschetten für eine lange Haltbarkeit unerlässlich.

Fahrwerkshersteller Bilstein bietet diese Anbau- und Serviceteile über sein B1-Programm an. Je nach zugehörigem Stoßdämpfermodell sind in jedem Set entweder Staubschutzmanschetten oder -rohre sowie die passenden Druckanschläge enthalten. Sollte sie bei der Bestellung einmal nicht dabei sein, sollte die Werkstatt auf keinen Fall die Altteile wiederverwendet werden, sondern passende Anbauteile beschafft werden, empfiehlt der Stoßdämpferspezialist.

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Der Stoßdämpfer ist auf Grund von eindringendem Schmutz undicht geworden und verliert seine Dämpfungswirkung.
Foto: Bilstein Der Stoßdämpfer ist auf Grund von eindringendem Schmutz undicht geworden und verliert seine Dämpfungswirkung.

Ein intakter, nicht eingerissener Staubschutz trägt dazu bei, dass die Stoßdämpfer ihre technisch maximal mögliche Lebensdauer erreichen. Aufgrund ihrer Einbaulage im Spritzwasserbereich werden die Fahrwerkkomponenten allerdings Tag für Tag mit einer abrasiven Mischung aus Staub, Dreck, Splitt und Feuchtigkeit regelrecht „bombardiert“. Gelangt dieser Cocktail ungehindert an Kolbenstange und somit an das Verschlusspaket des Stoßdämpfers, kann der Schmutz schon nach kurzer Zeit auch das härteste Material der verchromten Kolbenstangen regelrecht abschmirgeln. Der Schmutz frisst sich in Dichtungen und sorgt letztendlich für Ölverlust – der Stoßdämpfer verliert seine Wirkung und wird spätestens bei der nächsten TÜV-Prüfung bemängelt.