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Foto: Beissbarth GmbH

Reifenservice

Serviceoffensive von Beissbarth

Der Werkstattausrüster hat neues Equipment für Reifenservice im Programm: Die Wuchtmaschine MT Zero 8 und die Montierlösung MS 800 sollen Automatisierung und Diagnose ermöglichen.

Die Beissbarth GmbH vermarktet seit diesem Monat zwei Ergänzungen des eigenen Reifenservice-Angebots: Die neue Wuchtmaschine MT Zero 8 steht laut Ankündigung für mehr Automatisierung. Das Programm des Münchner Werkstattausrüsters gliedert sich im Reifenbereich in vier Kategorien: "Basic Service", "High Volume", "Lkw" und den so genannten "Premium Service". Aufgrund der automatischen Informationserfassung ohne Datenarm ermöglicht MT Zero 8 eigenem Bekunden zufolge effizientes und weitgehend fehlerfreies Wuchten. Damit löste das Gerät offenbar sein Ticket für die interne "Königsklasse" – an der Seite des bisherigen, zur Automechanika 2018 vorgestellten Topmodells MT Zero 6.

Die MT Zero 8 ist 1,4 Meter breit, 1,3 Meter tief bzw. 1,84 Meter hoch und punktet mit Lasersystem sowie Diagnoseprogramm. Ersteres gibt u.a. Hinweise, wo die Gewichte zu platzieren sind und letzteres macht automatisch den Höhenschlag während eines jeden Wuchtvorgangs aus. Höhenschlagsbedingte Vibrationen sollen sich mittels des Matchmount-Prozesses eliminieren lassen.

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Foto: Beissbarth GmbH

MS 800 mit Demontagefinger

Auch die Montiermaschine MS 800 ist Teil des Premium-Programms und gewährleistet laut Anbieter Reifen- und Felgenschutz. Neben neuem und platzsparendem Design ist die MS 800 mit einem patentierten Demontagefinger ausgestattet. Dieser soll die Kräfte minimieren, die sich auf den Reifen auswirken und ihn beschädigen könnten. Die beiden synchron laufenden Abdrückteller, der integrierte pneumatische Hilfsarm sowie der Radlift helfen dabei, auch die schwersten und härtesten Reifen zu behandeln, hieß es.

Laut Firmenhistorie brachte Beissbarth 1951 die erste Pkw-Radwuchtmaschine mit Namen "Modell Nürburg" heraus. Der Werkstattausrüster ist seit über 120 Jahren im Automotive-Segment tätig und gehört seit 2019 mit Sicam und Werther zur BASE-Gruppe.

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Foto: Beissbarth GmbH

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