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Der T-Cross braucht ein Softwareupdate für das Kombiinstrument
Foto: Volkswagen
Der T-Cross braucht ein Softwareupdate für das Kombiinstrument

Rückruf

Rückruf: Gurtwarner im VW T-Cross warnt nicht ausreichend

Rund 13.500 Mini-SUV benötigen ein Softwareupdate. Es ist auch für knapp 1.000 Einheiten der Konzernschwester Seat vorgesehen.

Der Volkswagen-Konzern ruft aktuell rund 13.500 Exemplare des VW T-Cross zurück, davon 2.126 in Deutschland. Die Gurtanlegewarnung im Kombiinstrument werde "nicht immer bestimmungsgemäß" angezeigt, erklärte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage. Konkret gibt es offenbar keine optische oder akustische Warnung, wenn die Passagiere auf den Rücksitzen nicht angeschnallt sind.

Die Software für das Kombiinstrument wird aus diesem Grund aktualisiert. Hierfür müssen die Mini-SUV in einen Vertragsbetrieb kommen. "Over-the-air-Updates sind beim T-Cross nicht möglich", sagte der Sprecher. Eine Zeitangabe zum Werkstattaufenthalt machte er nicht.

Der Aktionscode "90S4" gilt für Fahrzeuge mit den Herstellungsdaten 9.9.2020 bis 2.7.2021. Die gleiche Fehlermeldung gibt es auch für den Seat Arona und Ibiza. Da die betroffenen Autos aber im vergangenen Juni nur einige wenige Tage vom Band liefen, liegt hier die Rückrufsumme laut Kraftfahrt-Bundesamt bei knapp unter 1.000. Das Kürzel "90S5" ist somit hierzulande nur für 58 Halter relevant.

Niko Ganzer