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Foto: ADAC Truckservice
Thomas Wörner (rechts im Bild), Geschäftsleitung Vertrieb, Einkauf und Absatzmarketing und Dirk Fröhlich, Geschäftsführer ADAC Truckservice.

Nutzfahrzeuge

Reiff bleibt Pannenhilfe-Partner

Auch Fintyre-Pleite und nachfolgende Übernahme von Reiff durch Bridgestone ändern nichts an der Kooperation. Der Vertrag läuft weitere drei Jahre.

Reiff war Anfang 2020 zusammen mit den Reifenhändlern Krieg, RS Exclusiv und Tyre Expert in den Strudel der Fintyre-Insolvenz geraten (wir berichteten). Anschließend engagierte sich die Handelsorganisation des Herstellers Bridgestone und übernahm die Reiff Süddeutschland Reifen und Kfz-Technik GmbH im Mai. Diese Änderungen haben laut einer aktuellen Ankündigung jedoch keine Auswirkungen auf eine fünfzehnjährige Kooperation: Laut ADAC Truckservice läuft die Partnerschaft in puncto Pannenhilfe weitere drei Jahre.

Die Kunden des Reifenfachhändlers aus Reutlingen sind im Pannenfall demnach weiterhin europaweit über die Tochtergesellschaft des Automobilclubs abgesichert. Doch auch der ADAC Truckservice profitiert: Im Rahmen der Partnerschaft sind insgesamt 31 Niederlassungen von Reiff Teil des eigenen, insgesamt 800 Standorte in Deutschland umfassenden Werkstattnetzes. Der Mobilitätsdienstleister stellt eigenen Angaben zufolge die Serviceleistungen Pannen-Hotline, Beauftragung der nächstgelegenen Reparaturwerkstatt bis zum Abrechnungsmanagement bereit, hieß es.

"Als Traditionsunternehmen aus Baden-Württemberg schreiben wir Verlässlichkeit und Regionalität groß. Bei Logistikplayern sind vor allem Mehrsprachigkeit und ein zuverlässiges europäisches Netzwerk entscheidend. Der ADAC Truckservice bietet nach unserer Erfahrung beides in optimaler Form", kommentierte Thomas Wörner, Geschäftsleitung Vertrieb, Einkauf und Absatzmarketing bei Reiff, anlässlich der Vertragsunterzeichnung mit Dirk Fröhlich, Geschäftsführer ADAC Truckservice).

Foto: ADAC SE

Organisationen und Verbände

Bald Pannenhilfe auch für E-Autos

Fahrer von E-Autos mit schlapper Batterie müssen bisher zwangsläufig auf den Abschleppwagen warten. Abhilfe soll jetzt ein Pilotprojekt der ADAC Service GmbH leisten, eines Mobilitätsdienstleisters für Autohersteller.

Foto: ZF

Teilegroßhandel

Sommer bleibt ZF-Chef

Dr. Stefan Sommer bleibt Vorstandsvorsitzender der ZF Friedrichshafen AG. Der Aufsichtsrat verlängerte den Vertrag um weitere fünf Jahre und stellte damit nach eigenem Bekunden "die Weichen für die nachhaltige Umsetzung der ZF-Strategie 2025t".

Foto: amz - Schachtner

Zurück aus der Insolvenz

Nussbaum bleibt bestehen

Nach der Insolvenz des Hebetechnik-Spezialisten im April gibt es jetzt gute Nachrichten: Laut Insolvenzverwalter, geht der Geschäftsbetrieb weiter.

Foto: ProMotor

Organisationen und Verbände

Karpinski bleibt ZDK-Präsident

Jürgen Karpinski bleibt Präsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). Auf der Mitgliederversammlung in Montabaur wurde er einstimmig im Amt bestätigt. Damit geht der 67-jährige Kfz-Unternehmer aus Frankfurt am Main in seine zweite Amtszeit.