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Der Opel Insignia  „A“ muss zurück in die Werkstatt – im Bild die modellgepflegte Version „B“
Foto: Stellantis
Der Opel Insignia  „A“ muss zurück in die Werkstatt – im Bild die modellgepflegte Version „B“

Fahrwerksprobleme

Opel ruft über eine halbe Million Autos zurück

Wegen einer möglichen Durchrostung müssen in Deutschland bei rund 113.000 Exemplaren des Insignia die hinteren Spurstangen überprüft und bei Bedarf getauscht werden.

Opel ruft in Deutschland rund 113.000 Exemplare der ersten Insignia-Generation zurück. Grund ist ein mögliches Fahrwerksproblem. Die Spurstangen der Hinterachse können wegen Korrosion brechen. Dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) sind zehn solcher Vorfälle bekannt, zudem drei weitere, bei dem Risse im Bauteil diagnostiziert wurden. Die Behörde warnt daher vor einer eingeschränkten Fahrstabilität.  

Wie ein Opel-Sprecher auf Anfrage ergänzte, geht es um Insignia A aus dem Produktionszeitraum 8.12.2007 bis 26.7.2013. Ursache des Rückrufs ist offenbar ein Fehler des Zulieferers beim Aufbringen des elektrolytischen Korrosionsschutzes. Die Beschichtung kann wohl bei starkem Wintereinsatz auf Straßen mit Streusalz abplatzen. Bis dato seien aber in diesem Zusammenhang keine Vorfälle mit Sach- bzw. Personenschäden bekannt, betonte der Sprecher.

"Wir haben bereits begonnen, die Kunden zu kontaktieren, um bei betroffenen Fahrzeugen die Spurstangen der Hinterachse auf Korrosion zu überprüfen und gegebenenfalls auszutauschen", sagte er. Für die Überprüfung der Spurstangen seien in der Vertragswerkstatt zehn Minuten eingeplant. Ein eventuell notwendiger Austausch der Spurstangen dauere etwa 90 Minuten. Der Rückruf mit dem internen Herstellercode "E202004350 (20-P-143)" umfasst laut KBA insgesamt knapp 572.000 Einheiten. Niko Ganzer

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