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Foto: ProMotor

Teilehandel

OEC nimmt Europa ins Visier

OE Connection vermittelt seit über 20 Jahren Autoteile in Nordamerika. Mit der Softwarelösung „Vision“ will das IT-Unternehmen nun vermehrt europäischen Servicebetrieben OE-Bestände zugänglich machen.

Mehr als 4.000 Fahrzeuge will OE Connection (OEC) 2021 mit digitalen Prozesshelfern zum zweiten Leben in Großbritannien verholfen haben. Der US-amerikanische Anbieter von Katalogsystemen und E-Commerce-Plattformen teilt in einer Unternehmensmeldung mit, dass die Software „Vision“ sowohl Markenbetriebe bei der Vermarktung von OE-Teilen unterstützt als auch freien Werkstätten die Suche und Bestellung erleichtert.

Den Angaben zufolge gelangen Nutzer so auch an seltene Bauteile: Schnelldreher hat schließlich jeder auf Lager, selten verwendete Komponenten sind schwerer zu bekommen. Auf der einen Seite soll „Vision“ als Vermittlungsplattform Vertragshändlern also einen besseren Bestandsüberblick verschaffen und auch für „Ladenhüter“ verkaufsfördernd wirken, auf der anderen Seite geht bei Einbaubetrieben die Teilesuche schneller und damit preiswerter vonstatten. Auf den ersten Blick unwirtschaftliche Instandsetzungen würden so wieder durchführbar – so die Argumentation von OEC.

Der IT-Spezialist wurde im Jahr 2000 als von Ford, General Motors, Chrysler und Bell & Howell (Snap-on Business Solutions) in den USA gegründet, informiert die Unternehmens-Webseite. Ein Jahr später startete mit „CollisionLink“ eine E-Commerce-Plattform für Karosserieteile, heißt es dort weiter. Seit 2007 gibt es über „RepairLink“ die Möglichkeit, mechanische Autoteile zu ordern. Die Lieferanten sind Markenbetriebe – zuerst in den USA, später auch in Kanada und Mexiko.

Engagement in Europa

Seit dem Erwerb von Bluegrasscoms (BGC) im Jahr 2018 engagiert sich OEC auch in Großbritannien. BGC entwickelte und vertrieb bis dato die Softwarelösung „Vision“ für Karosserie- und Lackierbetriebe und reicherte diese mit Informationen zu OE-Teilen (Preise, Verfügbarkeit und Techniktipps) an. Seit 2009 sind im Übrigen auch Ersatzteile der Truck-Hersteller Navistar und Daimler Truck im Onlinekatalog von „CollisionLink“ zu finden. (red)

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