Teilegroßhandel

Nicht nur für Franzosen

Der PSA-Konzern geht mit Distrigo auf dem Aftermarket kräftig in die Offensive. Jetzt stellt der Peugeot- und Citroën-Mutterkonzern den neuen Online-Mehrmarkenkatalog „Service Box Multi-Brand“ vor.

Die PSA-Vertriebsmarke richtet sich konkret an unabhängige Kfz-Reparaturbetriebe aller Marken. Das Angebot umfasst Ersatzteile, Zubehör, Reifen, Werkzeugen sowie Verbrauchsstoffe. Erst im Juli wurde die neue Webseite distrigo.com veröffentlicht. Mit dem neuen digitalen Teilekatalog „Service Box Multi-Brand“, der Mitte Oktober auf der Messe Equip Auto in Paris der Öffentlichkeit vorgestellt wird, vollziehen die Franzosen jetzt den nächsten Schritt.

Mit der Service-Box sollen Reparaturwerkstätten nicht nur die benötigten Teile schnell und einfach identifizieren können, sondern zudem Informationen über die entsprechenden Reparaturmethoden erhalten. Auch bei der Erstellung des Kostenvoranschlags ist das System behilflich. Nicht zuletzt informiert der digitale Katalog über die empfohlenen Verkaufspreise und die aktuelle Verfügbarkeit der Ersatzteile in der Lieferkette.

Der Mechaniker soll mit dem Teilekatalog − abhängig von der Abonnement-Stufe − vom Zugriff auf umfangreiche technische Informationen profitieren. Dazu zählen:

  • die Service-Intervalle des Herstellers
  • die empfohlenen Arbeitswerte
  • Zugang zu Reparaturmethoden

Für Anfang 2020 kündigt der Hersteller bereits weitere Funktionen an. So werde es eine mobile Version geben, mit der die Werkstätten Teile bestellen und bei Bedarf technische Informationen direkt bei der Arbeit am Fahrzeug abrufen können. Um den Bestellprozess weiter zu vereinfachen soll dann auch der direkte Zugriff über das Dealer-Management-System sowie über das Diagnosetool möglich sein.

Mehr als 100.000 Referenzen

Der neue Mehrmarkenkatalog ist Teil des so genannten One-Stop-Shop-Bestellprozesses auf dem Service-Box-Portal. Alle Distrigo-Produkte können nach Angaben des Herstellers mit einer einzigen Bestellung hinzugefügt werden. Das Angebot umfasst neben Original-Ersatzteilen von Peugeot, Citroën und DS Automobiles auch das Mehrmarkenprogramm der Konzern-eigenen Werkstattkette Eurorepar sowie Ersatzteile von namhaften Zulieferern. Ziel ist es, allen Bedürfnissen einer Reparaturwerkstatt zu entsprechen. So hat die Groupe PSA nach eigenen Angaben in ihren Zentrallagern mehr als 100.000 Referenzen vorrätig. Das Angebot werde von 29 Lieferanten unterstützt.

In Deutschland besteht das Distrigo-Vertriebsnetz aktuell aus 15 Standorten - bis Ende 2019 will man hierzulande den Ausbau abgeschlossen haben. Bis dahin sollen auch die Marken Opel und Vauxhall in das Vertriebssystem von Distrigo integriert werden.

Foto: PSA

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PSA baut eigenen Aftermarket aus

Die Groupe PSA verstärkt ihre Aktivitäten im Aftermarket. Dafür werden neben „Euro Repar Car Service“ und „Euro Repar Teile“ die Marken „Distrigo“, „Forwelt“ und „autobutler.de“ etabliert. PSA will damit ein Angebot für alle Kunden unabhängig von Budget, Marke und Alter des Fahrzeugs schaffen.

Foto: PSA

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Groupe PSA setzt auf Elektronik-Kompetenz

Der Autobauer zapft das Potenzial der Konzerntochter Faurecia an: Im Sinne einer zeitwertgerechten Reparatur vermarktet PSA Aftermarket überholte Steuergeräte.

Foto: amz - Jagels

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Der direkte Weg zum Ersatzteil

PV Automotive hat seine Werkstattsoftware grundlegend überarbeitet. Der neue PV:Kompass 4.0 ist schneller in den Abläufen, einfacher in der Bedienung und unabhängig vom Arbeitsort.

Foto: Hess Automotive

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Hess Automotive führt Spektrum GT ein

Der Kölner Teilehändler bietet ab sofort einen neuen elektronischen Teilekatalog. Spektrum GT soll Teileidentifizierung verbessern und ermöglicht die Anbindung an die Echtzeit-Warenverfolgung HessTrack.