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Zulassungsminus

Nfz-Markt schrumpft um ein Drittel

Der Nfz-Markt hat in der EU bislang rund ein Drittel gegenüber Vorjahr verloren. Bis Juni wurden fast 750.000 Fahrzeuge der höheren Gewichtsklasse zugelassen.

Der europäische Nutzfahrzeugmarkt ist im ersten Halbjahr 2020 um 33,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum geschrumpft. Nach Angaben den Branchenverbands ACEA wurde zwischen Januar und Juni in der EU 748.421 Lkw, Busse und Transporter neu zugelassen. Davon entfielen 152.242 Einheiten auf Deutschland (minus 28,6 Prozent), stärkster Markt war wie gewohnt Frankreich mit 197.042 Fahrzeugen (minus 32 Prozent). Die deutlichsten Einbrüche gab es in Spanien, wo nach einem Minus von 44,8 Prozent nur 72.038 Nutzfahrzeuge neu zugelassen wurden.

Vergleichsweise hoch fiel die Nachfrage im ersten Halbjahr innerhalb der EU für Transporter aus. In der Klasse bis 3,5 Tonnen wurden 620.689 Einheiten neu registriert, was einem Minus von 31,8 Prozent entspricht. Die Nachfrage nach schweren Lkw brach um 44,2 Prozent auf 92.278 Einheiten ein, bei den mittelschweren Modellen steht ein Minus von 42 Prozent auf 115.224 Einheiten in der Bilanz. Die Zulassungszahlen neuer Busse sanken um 35,1 Prozent auf 12.508 Fahrzeuge. Der Juni zeigte für den Gesamtmarkt eine leichte Tendenz zur Besserung. EU-weit rollten 165.283 Nutzfahrzeuge neu auf die Straße, was gegenüber dem Vorjahresmonat einem Rückgang um 20,3 Prozent entspricht. (Holger Holzer/ SPX)