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Werkstatt-Ausrüstung

Neue Heimat für Texa

Texa-Präsident Bruno Vianello hat die neue deutsche Filiale des italienischen Werkstattausrüsters in Obersulm eingeweiht. Mit mehr als 3.000 Quadratmetern ist der Sitz dreimal so groß wie die bisherige Niederlassung in Langenbrettach.

Mit einem einem Umsatz von rund 26 Mio. Euro im freien Markt und mit Fahrzeugherstellern stellt Deutschland für Texa den weltweit größten Markt für Werkstattausstattung dar. Dementsprechend repräsentativ zeigt sich der neue Standort. "Diese neue Niederlassung ist äußerst wichtig und gibt uns die Basis für weiteres Wachstum. Wir haben dabei die selben hohen Standards für das Mitarbeiterwohl angewandt, durch die das italienische Mutterhaus berühmt wurde", unterstreicht Texa-Deutschland-Geschäftsführer Werner Arpogaus.

In der neuen Niederlassung steht ein Warenlager von mehr als 2.000 Quardatmetern Grundfläche zur Verfügung. Viel Wert wurde auch auf große Schulungsräume zur Ausbildung von Technikern und Mechanikern gelegt. "Texa Deutschland betreut heute über 25.000 Kunden, unter denen sich die großen Einkaufsgesellschaften, aber auch die wichtigsten Ersatzteillieferanten befinden", so Arpogaus. Der bisherige Firmensitz sei über die Jahre Schritt für Schritt erweitert worden, aber zuletzt habe es keine Expansionsmöglichkeiten mehr gegeben.

Großes Investment in die Produktentwicklung

"Ich wollte schon immer, dass meine Geräte für die elektronische Diagnose die italienische Genialität und Stil mit der deutschen konstruktiven Qualität und Zuverlässigkeit verbinden", sagte Texa-Präsident Bruno Vianello bei der Einweihungsfeier. "Dafür haben wir uns in den vergangenen Jahren für die strengsten deutschen automotiven Normen zertifizieren lassen, wie zum Beispiel die Tisax und die VDA 6.3. Das stellte für uns ein großes Investment dar, aber durch die gemeinsame Entwicklung von Produkten in Zusammenarbeit mit deutschen Herstellern sind wir sehr gewachsen und haben wichtige Technologien und Know-how erlernt."

Die neue Filiale mit ihren 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stelle zudem eine gute operative Basis dar, um bei den deutschen Herstellern den innovativen Elektromotor von Texa zu promoten, der für Oberklassenfahrzeuge bestimmt ist. Vor drei Jahren hat Texa die Division E-Powetrain gegründet, in der der Axialfluss-Elektromotor realisiert wurde.

Der neue Sitz in Deutschland ist international die größte Filiale von Texa. Das Unternehmen unterhält weitere Niederlassungen in Spanien, Frankreich, Großbritannien, Polen, Russland, USA, Brasilien und Japan.

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