Image
LKQ_Team_16-9.jpeg
Foto: LKQ

Teilegroßhandel

Minus beim Umsatz, Marge über Plan

Der US-amerikanische Teilehandelskonzern LKQ hat seine Ergebnisse für das Corona-Jahr 2020 veröffentlicht. Trotz rückläufiger Umsätze lag die Marge Dank verschiedener Maßnahmen zur Kostensenkung über den Erwartungen.

Die LKQ Corporation hat die Ergebnisse des vierten Quartals sowie des gesamten Geschäftsjahres 2020 veröffentlicht. Demnach lag der Umsatz für das vierte Quartal 2020 mit 2,95 Mrd. US-Dollar (2,42 Mrd. Euro) 1,9 % unter den USD 3,01 Mrd. (2,47 Mrd. Euro) des vierten Quartals 2019. Der Umsatz für das Gesamtjahr 2020 lag mit USD 11,6 Mrd. (9,53 Mrd. Euro) 7,0 % unter dem des Vorjahres mit USD 12,5 Mrd. (10,27 Mrd. Euro). Trotz der rückläufigen Umsätze zeigt man sich mit der erwirtschaften Marge sehr zufrieden: „Das vierte Quartal weist den höchsten Gewinn in der gesamten Unternehmensgeschichte aus“, betont Dominick Zarcone, President und Chief Executive Officer von LKQ. Insbesondere auf dem nordamerikanischen Markt habe man gut gewirtschaftet. Mit USD 1,3 Mrd. (1,07 Mrd. Euro) erreichte das Unternehmen dort den höchsten jährlichen Free Cashflow und mit 16,8% die beste jährliche EBITDA-Marge der Firmengeschichte.

Eine ähnliche Entwicklung verzeichnete LKQ in Europa: Der Umsatz von LKQ Europe lag im vierten Quartal 2020 bei USD 1,43 Mrd. (1,17 Mrd. Euro), ein Anstieg von 0,6 % gegenüber USD 1,42 Mrd. im vierten Quartal 2019. Der Umsatz für das Gesamtjahr 2020 betrug USD 5,49 Mrd. (4,51 Mrd. Euro), ein Rückgang von 5,9 % im Vergleich zu USD 5,83 Mrd. (4,79 Mrd. Euro) im gleichen Zeitraum 2019. Auch in Sachen Profitabilität ist man sich zufrieden mit dem Ergebnis: Dominick Zarcone: „Mit unserem Europa-Geschäft haben wir 2020 ein starkes zweites Halbjahr abgeschlossen: Die Segment-EBITDA-Marge lag mit 8,9 % über der Spanne von 8,0 % bis 8,5 %, die wir beim LKQ-Investorentag im September 2020 vorgestellt hatten.“

Dank einer starken Fokussierung auf eine stabile Lieferkette und einem strikten Kostenmanagement habe man bei LKQ Europe die Corona-Krise von Beginn an gut gemeistert. „Angesichts der Covid-19-Auswirkungen auf unser Geschäft haben wir rasch konsequente Kostensenkungsmaßnahmen ergriffen und konnten an praktisch allen Kostenstrukturen ansetzen“, erklärt Arnd Franz, CEO von LKQ Europe. Abhängig vom Impffortschritt erwartet er eine Erholung ab dem zweiten Quartal 2021. 

Foto: Volkswagen AG

Volkswagen

Mehr Umsatz trotz E-Mobilität

VW ist in der Elektrifizierungs-Offensive. Auch die Aftersales-Erträge sollen steigen. Um beides zu schaffen, baut der Hersteller auf vernetzte Services.

Foto: GVA

GVA-Jahresmitgliederversammlung

"Schwarze Null oder leichtes Umsatzplus"

Die Geschäfte im Kfz-Teilehandel laufen gut, aber nicht mehr so gut wie zu Jahresbeginn. Nach einer Umfrage des Gesamtverbands Autoteile-Handel e.V. (GVA) verzeichneten 63 Prozent der Mitgliedsunternehmen in den ersten drei Quartalen gestiegene Umsätze.

Foto: Dekra

Scheinwerfereinstellplatz

Dekra macht den Boden plan

Aufgeschraubt statt neu gefliest: Die Dekra hat ein eigenes Verfahren entwickelt, um Scheinwerfereinstellplätze in die Waage zu bekommen. Eine aufwendige Bodenbearbeitung entfällt hierbei.

Foto: Sven Krautwald - Fotolia.com

Fahrzeughandel

Für kürzere Standzeiten und mehr Marge

Spätestens in Zeiten der Corona-Pandemie zeigt sich, wie wichtig digitale Tools im Gebrauchtwagengeschäft sind. Warum man jetzt in die Digitalisierung investieren sollte und worauf dabei zu achten ist, erklärt Olaf Bock, Geschäftsführer von Alpha Online.