Für Kurvenjäger 30.01.2019

Meyle: sportliche Bremsbeläge ohne Quietschen

Auftretende Schwingungen und Vibrationen können zu Geräuschen und quietschenden Bremsen führen. Besonders performanceorientierte Bremsbeläge neigen dabei aufgrund ihrer Härte zum „Quietschen“.

Diese Art der Geräuschentwicklung muss durch den Bremsbelag als direkte Verbindung zur Bremsscheibe kompensiert werden.
Neben der weiterentwickelten Reibbelagsmischung wurde auch das Design der Bremsbeläge angepasst: Fasen (Chamfer) und Schlitze(Slots) des Reibbelags sind optimal ausgerichtet. Mit fahrzeugindividuellen Shims, die Vibrationen bestmöglich entkoppeln, soll das Geräuschniveau noch weiter minimiert werden.

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Meyle AG

Für die Bremsleistung spielt unter anderem der Faktor Einbremszeit eine große Rolle: Für eine optimale Bremsleistung müssen sich Bremsbelag und Bremsscheibe aufeinander einspielen. Um die Einbremszeit zu verkürzen, kommen je nach Reibbelagsmischung in der Produktion zwei Verfahren zum Einsatz: Das sogenannte Scorchen (abschließende Wärmebehandlung von Bremsbelägen) oder eine spezielle Beschichtung der Bremsbelagsoberfläche, die für eine verkürzte Einbremszeit und gewohnte Verzögerung ab den ersten Bremsungen sorgt.

Alle Meyle-PD-Bremsbeläge erfüllen oder übertreffen die ECE-R-90-Qualitätsstandards im Rahmen der gesetzlichen Zulassung. Auch dafür mussten die neuen Beläge im Labor und auf der Straße eine Vielzahl von Bremsungen unter Alltags- und Extremsituationen überstehen, ohne Beeinträchtigungen aufzuweisen.