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Im Lager von Liqui Moly ging in 2021 hoch her – 105.000 Tonnen wurden hier umgeschlagen.
Foto: Liqui Moly / Jennifer Weyland
Im Lager von Liqui Moly ging in 2021 hoch her – 105.000 Tonnen wurden hier umgeschlagen.

27 Prozent Steigerung

Liqui Moly schließt 2021 mit Produktionsrekord ab

Der Öl- und Additivspezialist Liqui Moly hat im vergangenen Jahr so viel hergestellt wie noch nie. Mit 105.000 Tonnen produzierten Tonnen an Schmierstoffen übertrifft man das Vorjahr um 27 Prozent.

„Zum ersten Mal haben wir die 100.000-Tonnen-Marke übersprungen“, sagt Geschäftsführer Ernst Prost. „Was ohnehin schon eine starke Leistung wäre, ist noch beeindruckender angesichts der widrigen Rahmenbedingungen.“ Prost, der im Februar in den Ruhestand wechseln wird, schließt sein Arbeitsleben bei Liqui Moly somit mit einem Rekord ab, bevor Nachfolger Günter Hiermaier das Ruder übernimmt.

Zu diesen widrigen Rahmenbedingungen zählen laut Pressemitteilung der aktuelle Rohstoffmangel, der nicht nur das Preisgefüge durcheinanderwirbelte, sondern zu echten Engpässen führte, sowie Verwerfungen in der globalen Logistik. Diese erschwerten es nicht nur, die Rohstoffe zu bekommen, sondern auch den Versand der fertigen Produkte an die Kunden. Und das alles vor dem Hintergrund von immer zahlreicher werdenden und immer schwieriger herzustellenden Ölsorten, was die Produktion komplexer macht.

Nicht nur bei den Ölen, auch bei den Additiven stieg die Produktionsmenge von Liqui Moly im Jahr 2021. Insgesamt liefen 16,3 Millionen Dosen mit den Zusätzen für Kraftstoff, Öl und Kühlflüssigkeit vom Band – ein Plus von 14 Prozent zu 2020.

Foto: Liqui Moly

Corona-Krise

Trostpflaster bei Liqui Moly

Beim Schmierstoffhersteller setzt man in Corona-Zeiten auf Krisenbonus statt Kurzarbeit. Ernst Prost kündigte eine Sonderzahlung an die Mitarbeiter an.