Image
Mit Partslink24 bietet Lexcom Zugang zum Originalteileprogramm von mittlerweile 44 Pkw- und Nutzfahrzeugherstellern.
Foto: ZF Friedrichshafen
Partslink24 vernetzt beim digitalen Originalteilehandel freie Betriebe mit Vertragswerkstätten.

E-Commerce

Lexcom entwickelt Partslink24 weiter

Das Bestellportal vernetzt freie Betriebe mit Vertrags-Werkstätten und schafft Zugriff auf Originalteile von 44 Marken. Seit 2020 gönnt der Datenspezialist Partslink24 ein umfassendes Upgrade.

Die Lexcom Informationssysteme GmbH versteht sich als IT-Spezialist für Aftersales-Lösungen im Automotive- sowie Landmaschinen- und Bausegment. Das Unternehmen aus München ist Vertragswerkstätten über die OEM-Teilekataloge – z.B. Mantis oder ETKA aus dem Volkswagenkonzern – sowie die E-Commerce-Plattformen Partslink24 und Agroparts bekannt. Über Partslink24 erhalten freie Werkstätten Zugriff auf das Originalteile-Angebot von derzeit 44 teilnehmenden Autoherstellern aus dem Pkw- und Nutzfahrzeugsegment, wie eine amz-Nachfrage ergab. Freie Werkstätten und Mehrmarkenbetriebe können damit benötigte Ersatzteile suchen und bei den Vertragsbetrieben ihrer Wahl bestellen.

Seit 2020 erhalten die Kataloge einiger Marken neueste Technologie sowie ein überarbeitetes Design – die Neuerungen werden den Angaben zufolge sukzessive auf alle Marken ausgeweitet. Die BMW-Marken verfügen neuerdings zusätzlich über eine „Companionleiste“ für mehr Überblick bei der Teilerecherche und -bestellung, heißt es. Zudem unterstützen Realbilder die schnelle Identifikation der benötigen Teile. Auch Erweiterungen des Warenkorbs, wie eine Prüf- und Änderungsmöglichkeit von Lieferdetails oder ein Angebotsdruck für Fahrzeughalter vor der Bestellabsendung, sind nach dem BMW-Upgrade möglich.

Image
Mit Partslink24 bietet Lexcom Zugang zum Originalteileprogramm von mittlerweile 44 Pkw- und Nutzfahrzeugherstellern.
Foto: Lexcom
Mit Partslink24 bietet Lexcom Zugang zum Originalteileprogramm von mittlerweile 44 Pkw- und Nutzfahrzeugherstellern.

Die B2B-Plattform folgt einem Marktplatz-Prinzip, das die Käufer und Verkäufer online vernetzt: Nutzer suchen Ersatzteile über die Fahrgestellnummer und legen diese per Mausklick in den Warenkorb. Anschließend geht die Online-Bestellung an den Vertragshändler und lässt sich über die Statusmeldung verfolgen. Der Händler wiederum sieht die Order in einer Übersicht und kann mit der Bearbeitung beginnen. Der Zeitraum von Bestellung bis zur Auslieferung der Teile habe sich durch die Online-Plattform enorm verkürzt, heißt es bei Lexcom. Während die Teileeinkäufer früher bei der nächstgelegenen Markenwerkstatt anrufen mussten, existiert seit 2004 mit „Partslink24 eine Multi-Marken-Lösung als webbasierte Applikation“, so der O-Ton. Der erste elektronische Teilekatalog in Europa geht laut Lexcom auf das Jahr 1989 zurück.

Zwar stehe Partslink24 jedem offen und werde insbesondere von Vertragsbetrieben, freien Werkstätten, Karosseriebetrieben sowie Fahrzeugflottenkunden genutzt, doch auch Hobby-Schrauber, die ihre Oldtimer reparieren möchten, zählen Unternehmensangaben zufolge zur Zielgruppe. Automobilklubs greifen ebenfalls auf die Lexcom-Daten und die Bestellfunktion zurück. „Der entscheidende Punkt ist die Übermittlung der Fahrgestellnummer, mittels derer Partslink24 die im Fahrzeug tatsächlich verbauten Original Teile identifiziert“ stellt Laurent Noga, Vertriebsleiter bei Lexcom, klar. Für die übermittelten Teile erfolge eine Prüfung, je nach Marke in unterschiedlicher Ausbaustufe. In jedem Fall werde geprüft, ob eine Teilenummer grundsätzlich existiert und ob sie zur jeweiligen Fahrgestellnummer passt. „Wir haben uns am Bedarf in der Werkstatt orientiert. Der Multi-Marken-Ansatz spiegelt die tägliche Realität wider. Durch die Digitalisierung wird der Prozess extrem effizient, da es keine Systembrüche gibt“, heißt es vonseiten des Datenspezialisten.

Teilezugang per Abo

Das Bestellportal ist derzeit in 26 Sprachen verfügbar. Die Kosten sind eigenem Bekunden zufolge an den jeweiligen Markt angepasst und in ein Tages-, Monats- oder Jahresabonnement untergliedert. Laut Homepage belaufen sich die jeweiligen Brutto-Tarife auf 11,90 Euro (Tagesticket), 29,75 Euro (Monatsabo) oder monatlich 23,80 Euro (Jahresabo).

TIPP: Sie interessieren sich für das Kfz-Gewerbe und den Autoteilehandel? Der amz.de-Newsletter informiert Sie aktuell über Entwicklungen und Hintergründe. Jetzt gleich anmelden!

Image
Im Zuge der Angebotsoptimierung sollen Realbilder einer schnellen Identifikation benötigter Teile zuträglich sein.
Im Zuge der Angebotsoptimierung sollen Realbilder einer schnellen Identifikation benötigter Teile zuträglich sein.
Image
Das Ersatzteilprogramm von Kögel wird ab März weiter aufgewertet.

Nutzfahrzeug-Teile

Kögel erweitert das Sortiment

Der Auflieger- und Anhängerspezialist wertet den eigenen Webshop auf: Kunden haben aktuell Zugriff auf rund 11.000 Nfz-Teile. Neu ist ab März das „Kögel Original Parts“-Programm.

    • Auflieger + Anhänger, Nutzfahrzeuge, Teilegroßhandel
Image
lancia-deltahf-integrale-angepasst.jpeg

Klassikerteile

Fiat forciert "Heritage Parts"

Konzernmutter Stellantis bohrt das Youngtimer-Programm der italienischen Konzernmarken auf. "Heritage Parts" sorgt seit Ende 2019 für originalgetreuen Teiletausch bei Fiat, Alfa und Co.

    • Fahrzeughersteller, Teilegroßhandel
Image
adac-ev_tests_adac-bremsscheiben-test_16-9.jpeg

ADAC-Vergleichstest

So gut sind Bremsen aus dem Freien Markt

Wer im Aftermarket tätig ist weiß natürlich, dass Ersatz- und Verschleißteile des Freien Marktes die gleiche Qualität haben wie Originalteile. Trotzdem ist es schön, wenn eine unabhängige Stelle dies bestätigt. Wie jetzt der ADAC, der Bremsscheiben und -beläge getestet hat.

    • Bremsanlage, Organisationen und Verbände
Image
wrangler-rubicon-2020.jpeg

Jeep-Rückruf

Wrangler benötigt neues Typenschild

Etwas über 1.400 Geländewagen müssen in deutsche Vertragswerkstätten, weil eine Gewichtsangabe fehlen könnte.

    • Fahrzeughersteller