Image
obus-solingen-kiepe.jpeg
Foto: Knorr-Bremse
Deutsch-polnische Kooperation: Die neueste Generation der Oberleitungsbusses für die Stadt Solingen

Nutzfahrzeuge

Kiepe Electric/Solaris: Flexible Trollinos für die Klingenstadt

Der Anteil an Elektrobussen steigt im ÖPNV. Besonders markant sind die traditionsreichen Oberleitungsbusse. Die Stadtwerke Solingen setzen dabei auf eine deutsch-polnische Kooperation.

Oberleitungsbusse gehören in Eberswalde, Esslingen und Solingen zum gewohnten Straßenbild. Im Gegensatz zu früheren Modellen zeichnen sich die Hybridbusse durch ihre Flexibilität aus. Bei Kiepe Electric nennt man die zugrunde liegende Technologie "In-Motion-Charging". Einer aktuellen Mitteilung zufolge stattet die Knorr-Bremse-Tochtergesellschaft den Solaris Trollino 12-Meter-O-Bus damit aus. Der Begriff des Hybrid besagt im Bus-Jargon übrigens, dass sich die Fahrzeuge von der Oberleitung abkoppeln und Streckenabschnitte batteriebetrieben bewältigen und beispielsweise Hindernissen ausweichen können. Je nach Batteriekapazität und Streckenführung können IMC-Busse bis zu 30 Kilometer ohne Ladevorgang bewältigen, hieß es.

Bei den Stadtwerken Solingen spricht man vom "Batterie-Oberleitungs-Bus", kurz BOB. Ende 2021 sollen 16 Busse an die Verkehrsbetriebe der Klingenstadt geliefert werden und ältere Dieselbusse ersetzen. Über den Neuauftrag hinaus befinden sich derzeit 18 Busse aus vorheriger Bestellung in der Auslieferung. "Solingen ist seit Jahrzehnten ein Pionier im umweltfreundlichen ÖPNV. Einen guten Anteil daran hat die ebenso lange Zusammenarbeit mit Kiepe Electric. Jetzt werden die Stadtwerke Solingen mit unserer IMC-Technologie weitere Diesel- durch Elektrobusse ersetzen", erklärte Alexander Ketterl, Geschäftsführer der Kiepe Electric GmbH.

Der polnische Bushersteller punktet bei der Entwicklung von O-Bussen mit viel Erfahrung: Den Angaben zufolge hat Solaris bislang 1.600 dieser auch Trolleybusse genannten Fahrzeuge ausgeliefert. Petros Spinaris, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von Solaris Bus & Coach, erklärte die eigene Strategie mit folgenden Worten: "Oberleitungsbusse nehmen neben Elektro- und Wasserstoffbussen eine Schlüsselposition in unserem emissionsfreien Portfolio ein." In vielen außerdeutschen Städten gibt es Verkehrsbetriebe mit Oberleitungsbussen, beispielsweise in Linz, Salzburg, Bologna, im tschechischen Budweis oder die zahlenmäßig laut Wikipedia stärkste Flotte im weißrussischen Minsk. Darüber hinaus sind laut Knorr-Bremse derzeit in San Francisco, Seattle und Vancouver 566 12-Meter-O-Busse mit elektrischer Ausstattung von Kiepe Electric in Betrieb – ein Großteil davon mit IMC-Technologie.

Foto: Dekra

Werkstatt-Ausrüstung

Rock'n'Roll!

Auf der Automechanika hat die Sachverständigenorganisation Dekra ein verblüffendes universelles Kalibrierverfahren für Rollenbremsprüfstände vorgestellt.

Foto: Eder

Fahrzeuge

Flexible Transportlösungen von Eder

Mit einem neuen und flexibel einsetzbaren Duo von Transportfahrzeugen präsentiert sich die Eder-Gruppe auf dem Freigelände der diesjährigen Automechnaika in Frankfurt.

Foto: Pfeifer und Seibel

Karosserie und Lack

Mobile Lackkontrolle

Ohne passende Beleuchtung lässt sich der Zustand einer Lackierung nicht professionell prüfen. Mit dem "Mobile Light Inspector" bietet Pfeifer und Seibel jetzt eine besonders flexible Lösung an.

Foto: HAZET

Schluss mit Stolperfalle

Druckluft von der Rolle

Aufroller in blau: Der neue HAZET Schlauchaufroller wird an der Wand montiert und schluckt bis zu 15 Meter Wasser- oder Druckluftschlauch.