News 10.10.2017

Keine Angst vor alten Akkus

Wer ein gebrauchtes E-Auto kauft, möchte keine ausgelutschten Akkus. Ein neuartiger Schnelltest soll potenziellen Käufern künftig mehr Klarheit über den Batteriezustand bringen.

 - Angeboten wird der Batterie-Test ab kommendem Jahr in ausgewählten Niederlassungen der Prüforganisation.
Angeboten wird der Batterie-Test ab kommendem Jahr in ausgewählten Niederlassungen der Prüforganisation.
Foto: Dekra

Wie gut ist der Akkus eines gebrauchten E-Autos noch in Schuss? Eine Frage, die vor allem potenzielle Käufer interessiert – bislang aber schwer zu beantworten ist. Die Prüforganisation Dekra hat nun ein Verfahren vorgestellt, mit dem die Kapazität schnell und sicher abgeschätzt werden kann.

Die Batterie-Diagnose kann während einer kurzen Probefahrt durchgeführt werden und soll sich daher deutlich besser für den schnellen Gebrauchtwagen-Check eignen als die herkömmlichen, sehr aufwendigen Verfahren. Gemessen werden dabei Strom und Spannung der Batterie, anschließend werden die Werte in Bezug zu einem vergleichbaren Neuwagen gesetzt. Allerdings ist der Schnelltest laut Dekra nicht ganz so genau wie das klassische Verfahren, bei dem der Akku komplett entladen und wieder aufgeladen wird.

Angeboten wird der Batterie-Test im Rahmen der bekannten Gebrauchtwagenbewertungen ab kommendem Jahr in ausgewählten Niederlassungen der Prüforganisation, mittelfristig soll er an allen 75 deutschen Standorten verfügbar sein. Zum Preis sagt die Dekra noch nichts. Er dürfte sich jedoch im Rahmen des Gebrauchtwagen-Checks bei konventionell motorisierten Pkw bewegen, der ab rund 150 Euro zu haben ist. (spx)