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Aus dem ausrangierten Truck ins benachbarte Ersatzteillager: In der „Used Parts Factory“ von Renault Trucks werden Altteile für ein zweites Leben vorbereitet.
Foto: Renault Trucks
Aus dem ausrangierten Truck ins benachbarte Ersatzteillager: In der „Used Parts Factory“ von Renault Trucks werden Altteile für ein zweites Leben vorbereitet.

Gebrauchtteile-Fabrik

Industrielle Teileaufbereitung bei Renault Trucks

Der Truckbauer zerlegt alte Lastwagen in Lyon und vermarktet brauchbare Bauteile als „Used Parts by Renault Trucks“.  Die Reman-Produkte sollen bis zu 60 Prozent Preisersparnis bringen.

Renault Trucks möchte laut Mitteilung sparsamer mit den Ressourcen umgehen. In sogenannten „Used Trucks Factories“ in Bourg-en-Bresse sowie in Limoges werden gebrauchte Trucks bereits repariert, aufgewertet und wieder vermarktet. Hinzu kommt laut Ankündigung eine neue „Used Parts Factory“ nahe Lyon. Dort sollen Lastwagen der Marke zerlegt und einzelne Teile sowie Rohstoffe wieder verwendet bzw. verwertet werden. Das Unternehmen investiere seit fünf Jahren in die Kreislaufwirtschaft, heißt es.

Das neue, 3.000 Quadratmeter große Recycling- und Remanufacture-Zentrum befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Logistikzentrum. Die Mitarbeiter der „Gebrauchtteile-Fabrik“ erleichtern am Ende ihres Lebenszyklus stehende Trucks um bestimmte Bauteile wie Motoren, Getriebe, Kabinen, Tanks, Stoßstangen sowie Spoiler. Die gesäuberten und wiederaufbereiteten Teile erhalten schließlich das Label „Used Parts by Renault Trucks“ und landen neben den neuen Originalteilen im benachbarten Ersatzteilzentrum. Der Preisvorteil für Kunden kann laut Hersteller bei Gebrauchtteilen bis zu 60 Prozent gegenüber dem Neuteil  betragen.

Andere Komponenten würden wiederverwertet, Längsträger zum Beispiel zugeschnitten und anschließend zur nahe gelegenen Gießerei gebracht. Das dadurch gewonnene Metall dient der Herstellung neuer Fahrzeuge.

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