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Weltweit müssen 5.350 Dodge Durango in die Werkstätten. Das Modell wird hierzulande nicht von Stellantis, sondern der AEC Europe GmbH aus München angeboten.
Foto: Stellantis
Weltweit müssen 5.350 Dodge Durango in die Werkstätten. Das Modell wird hierzulande nicht von Stellantis, sondern der AEC Europe GmbH aus München angeboten.

AEC Europe

Importeur gibt Infos zu Dodge-Rückrufen

Der Challenger und Durango, sowie der Pick-up RAM und der Transporter Promaster standen zuletzt auf der Liste des Kraftfahrt-Bundesamts. Nicht alle Baureihen sind im Portfolio des lizensierten Anbieters AEC Europe.

Diverse Dodge- und RAM-Modelle werden vom Stellantis-Konzern nicht direkt in Europa angeboten, wohl aber von offiziell lizensierten Importeuren. Hierzu zählt die AEC Europe GmbH in München. Eine Unternehmenssprecherin gab auf Anfrage Informationen zu einigen vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) vermeldeten Rückrufaktionen der vergangenen Wochen.

Von AEC eingeführte Fahrzeuge betreffen demnach nur zwei der gelisteten Maßnahmen. Diese sind mit weltweit 138 zu überprüfenden Dodge Challenger und 5.350 Dodge Durango eher übersichtlich. Beim Sportcoupé des Modelljahrs 2021 spielen autorisierte Werkstätten ein nur wenige Minuten dauerndes Softwareupdate für das Kombiinstrument auf, "da festgestellt wurde, dass nicht alle Warnleuchten unter bestimmten Bedingungen aktiviert werden", wie die Sprecherin erklärte.

Beim SUV, ebenfalls Modelljahr 2021, ist der Heckspoiler evtl. fehlerhaft angebracht, und könnte sich bei hohen Geschwindigkeiten vom Fahrzeug lösen. Die Überprüfung und ggf. Neufixierung des Bauteils dauert laut der Sprecherin zwischen 0,2 und 0,8 Stunden. Dieser Rückruf läuft seit Februar unter dem internen Code "Y73", der für den Challenger bereits seit September des vergangenen Jahres unter Y58". Stückzahlangaben zum deutschen Markt konnte sie nicht liefern.

Auch Grauimporte dürfen in AEC-Werkstätten

Auch Besitzer von auf anderem Weg importierten Fahrzeugen können "über unser AEC-Händlernetzwerk kostenfrei an Rückrufaktionen teilnehmen", wie die Sprecherin betonte. Daher seien an dieser Stelle auch noch weitere vom KBA publizierte Rückrufe aufgeführt, von denen laut der Sprecherin keine Fahrzeuge aus dem AEC-Portfolio betroffen sind.

Der größte Rückruf mit den Kürzeln "Y26" und "Y60" ist rund um den Globus für fast eine halbe Million Einheiten des RAM der Modelljahre 2012 bis 2021 relevant. Der Pick-up ist zwar bei AEC im Angebot, allerdings nur in einigen Motor- und Ausstattungsvarianten. Für die Kontrolle und bei Bedarf den Austausch der Bolzen sind maximal 2,5 Stunden veranschlagt. Ansonsten droht bei fehlerhaftem Anzugsmoment ein Verlust des Rades.

Gurttausch bei US-Transportern

Beim Transporter RAM Promaster (City) könnte die automatische Gurtsperre nur eingeschränkt funktionieren, "wodurch die Verletzungsgefahr bei Unfalleintritt möglicherweise erhöht wäre", wie das KBA warnt. Etwas über 10.000 Exemplare weltweit erhalten nach einer Prüfung bei Bedarf neue Gurte. Die Aktion "Y61" dauert laut der AEC-Sprecherin maximal etwa 45 Minuten. Kundenfragen zu den Aktionen beantwortet die Hotline des Importeurs unter der Rufnummer 089/21546250. (Niko Ganzer/ kfz-rueckrufe.de)

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Auch beim Dodge Challenger muss nachgebessert werden.
Foto: Stellantis
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