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GVA fordert Zugang zu Fahrzeugdaten

Der Gesamtverband Autoteile-Handel e.V. (GVA) weist auf die dringende Notwendigkeit hin, einen rechtlichen Rahmen für die Fahrzeugvernetzung zu schaffen. Ein fairer Zugang zum Kunden und zum Fahrzeug sei die Grundlage für jegliches Geschäft im Kfz-Ersatzteil- und Servicemarkt.

Der GVA bekräftigte seine dementsprechenden Forderungen anlässlich eines Gesprächs zur Mobilität in Berlin, zu dem der GVA zusammen mit ADAC, GDV, VdTÜV und ZDK gemeinsam geladen hatten. Gefahren für den Wettbewerb sieht der GVA vor allem in den herstellerseitig verbauten, proprietären Telematiksystemen in Fahrzeugen, die – selbst wenn der Autofahrer es möchte – herstellerunabhängigen Anbietern entsprechender Dienstleistungen keinen Zugang zu den gewonnenen Daten und zu den Ressourcen des Fahrzeugs ermöglichen würden. "Dadurch drohen nicht nur Monokulturen der Hersteller in den digitalen Systemen der Fahrzeuge, die Innovationen ausbremsen, sondern gleichzeitig würde der Wettbewerb im Reparatur- und Servicemarkt stark gefährdet, denn Unternehmen des freien Marktes könnten abgeschnitten vom Datenstrom keine entsprechenden Services und Produkte anbieten", heißt es in einer Pressemitteilung.

Berliner Diskussionsrunde zum Thema Telematik: Thomas Jarzombek (CDU/CDU), Dr. Robert Felger (Schaeffler AG), Oliver Luksic (FDP), Dr. Bernhard Gause (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft), Thomas Burkhardt (ADAC Vizeprsident fr Technik) und Dr. Hendrik Wieduwilt (Frankfurter Allgemeine Zeitung).Foto: amz / Jagels

Vom EU-Gesetzgeber seien bereits in der eCall-Verordnung Ziele aufgestellt worden, wonach die Wahlfreiheit der Kunden und faire Wettbewerbsbedingungen gewährleistet, Innovationen gefördert und die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen IT-Branche gestärkt werden sollen. Die von den Fahrzeugherstellern bislang vorgeschlagenen Lösungen, die keinen direkten Zugriff auf die Daten im Fahrzeug für die Unternehmen des freien Marktes vorsehen, würden das jedoch nicht leisten, da sie unabhängige Marktteilnehmer stark diskriminierten. Daher müsse aus Sicht des GVA der Gesetzgeber dringend handeln und einen geeigneten legislativen Rahmen schaffen. "Um die vom EU-Gesetzgeber definierten Ziele zu erreichen, ist es unabdingbar, dass die Kommunikation zum Fahrzeug und zum Fahrer bidirektional möglich sein muss und zwingend über eine Offene Telematik Plattform (OTP) im Fahrzeug erfolgt", so der Verband.

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GVA: Ohne Datenzugang kein Wettbewerb

Der Gesamtverband Autoteile-Handel (GVA) e.V. weist auf eklatante Gefahren für den Wettbewerb im Kfz-Ersatzteil- und Servicemarkt in Folge der zunehmenden Vernetzung der Fahrzeuge hin. Nach Planungen der Fahrzeughersteller sollen unabhängige Marktteilnehmer keinen direkten Zugang zu den Fahrzeugdaten erhalten.

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Freier Teilehandel fordert Weichenstellungen

Die Mitglieder des Gesamtverbands Autoteile-Handel (GVA) fordern vom deutschen wie vom europäischen Gesetzgeber drängende politische Entscheidungen zu treffen. Ziel ist der Schutz des nachhaltigen Wettbewerbs in der Automobilwirtschaft.

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GVA fordert zum zügigen Handeln auf

Der Gesamtverband Autoteile-Handel (GVA) vermisst weiterhin einen klaren Fahrplan der EU-Kommission für faire Wettbewerbsbedingungen im Markt für digitale Produkte und Dienstleistungen rund um das Auto. Laut GVA-Präsident Hartmut Röhl sei es jetzt an der Zeit zu handeln.

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GVA mahnt mehr Wettbewerb an

Der Gesamtverband Autoteile-Handel e.V. (GVA) nimmt die jüngste Bundestagswahl zum Anlass, auf wichtige Handlungsfelder im Kfz-Ersatzteil- und Servicemarkt hinzuweisen, bei denen die künftige Bundesregierung unverzüglich aktiv werden sollte.

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