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Der österreichische Batteriehersteller Banner setzte  im vergangenen Geschäftsjahr 286 Millionen Euro um.
Foto: Banner Batterien
Der österreichische Batteriehersteller Banner setzte im vergangenen Geschäftsjahr 286 Millionen Euro um.

Investieren und amortisieren

Gute Geschäfte für Banner

Der österreichische Hersteller setzte im vergangenen Geschäftsjahr 4,2 Millionen Batterien ab. Banner blickt zuversichtlich, dem Wachstum zum Trotz aber auch vorsichtig nach vorn.

Die Banner-Gruppe vermeldete für das im März 2022 zu Ende gegangene Geschäftsjahr ein Umsatz- und Absatzplus: Der österreichische Batteriehersteller setzte 286 Millionen Euro um und erzielte ein Plus von rund sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt setzte das österreichische Unternehmen 4,2 Millionen Einheiten ab. „Ausschlaggebend für die positive Entwicklung ist die starke Nachfrage unserer Qualitätsprodukte im nordamerikanischen und asiatischen Raum“, erklärt Andreas Bawart, kaufmännischer Geschäftsführer der Banner Gruppe. Man schaue mit Zuversicht, aber auch mit Vorsicht in die Zukunft, heißt es.

Derzeit liegt der Erstausrüsteranteil in der Business Unit Automotive bei knapp unter 30 Prozent, den Rest deckt das Marktsegment des Nachrüstmarktes ab. Wachstum vermeldet Banner von der iberischen Halbinsel und aus dem Fernen Osten. Anhaltende Herausforderungen in der Türkei führten dagegen zu einer Reduktion der Aktivitäten. In Russland wurde die Geschäftstätigkeit dem Vernehmen nach vollständig eingestellt.

Banner investierte 2021 unter anderem ins neue Geschäftsfeld Energy Solutions am Standort Thalheim bei Wels. Für die Weiterentwicklung der Produktion von Traktions- und Standby-Energiespeicherlösungen wurden laut Mitteilung rund zehn Millionen Euro investiert. Derzeit beschäftigt das Unternehmen europaweit rund 805 Mitarbeiter.

Ausblick

Starter- und Bordnetzbatterien werden auch weiterhin das Kerngeschäft der Firma Banner bleiben. Hier hat man sich zum Ziel gesetzt, speziell Marktanteile im Nachrüstmarkt zu gewinnen: „Es war zwar noch nie so unsicher wie heute. Die Rahmenbedingungen sind risikobehaftet und viele Einflussfaktoren begleiten unseren Arbeitsalltag. Dennoch wollen wir in unseren aktuellen Geschäftsbereichen wachsen und planen ein Wachstum von rund 200.000 Batterien“, betont Andreas Bawart. „Entsprechend werden wir bestehende Kooperationen vertiefen und uns neue Chancen in Europa, Übersee und Asien eröffnen“, resümiert der Geschäftsführer, der trotz weitreichender Veränderungen der Automobilbranche positiv in die Zukunft blickt. (mas)

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Andreas Bawart, kaufmännischer Geschäftsführer der Banner-Gruppe blickt zuverichtlich, aber auch vorsichtig in die Zukunft.
Foto: Banner
Andreas Bawart, kaufmännischer Geschäftsführer der Banner-Gruppe blickt zuverichtlich, aber auch vorsichtig in die Zukunft.
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