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Foto: GTÜ

Effiziente Arbeitsabläufe

GTÜ setzt auf digitale Lösungen

Konsequente Digitalisierung mit gezielten Maßnahmen: Diesen Weg verfolgt die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH. Die Strategie betrifft nahezu alle Prozesse und damit wichtige Tools für die tägliche Arbeit, aber auch die externe Kommunikation.

„Digitalisierung hat vielfältige Potenziale: Sie fördert agile Kommunikation, vernetzt Aktivitäten und erlaubt die Entwicklung ganz neuer Arbeitsmittel“, sagt Dimitra Theocharidou-Sohns, Geschäftsführerin der GTÜ. Nach diversen Aktivitäten sieht sich die GTÜ in Sachen Digitalisierung aktuell sehr gut aufgestellt, um die sich bietenden Möglichkeiten zu nutzen. „Wir handeln in jedem einzelnen Fall sehr überlegt, um zum einen das  GTÜ-Knowhow komplett in die digitale Welt zu übertragen und dort weiter auszubauen. Zum anderen erfordern gerade die vielfältigen Alternativen eine gezielte Auswahl, damit der größtmögliche Nutzen für unsere Partner, Kunden und Mitarbeiter und Partner im GTÜ-Netzwerk entsteht“, unterstreicht Theocharidou-Sohns.

Zur Strategie der GTÜ gehört, über eine neu entwickelte Familie digitaler Tools zahlreiche interne Prozesse weiterzuentwickeln und effiziente Arbeitsabläufe zu ermöglichen. Die aktuellen Tools:

  • Die Hauptuntersuchung wird in den GTÜ-Prüfstellen, im Außendienst sowie bei den Untersuchungsstützpunkten künftig mit „Inspect Mobility“ stattfinden: Das Tool führt den Prüfer komplett digital durch den gesamten Ablauf am Fahrzeug. Eingaben etwa zu Bremswirkung und vorhandenen Mängel kann er per Sprachsteuerung aufnehmen.
  • „Approve Mobility“ ist das neue Gutachten-Tool der GTÜ. Mit ihm erstellt der Technische Dienst Einzelgenehmigungs-Gutachten. Das Werkzeug leitet durch den gesamten Prozess bis zum fertigen Gutachten. „Approve Mobility“ ist seit Februar 2021 im Einsatz.
  • Mit „Evaluate Mobility“ erhalten die GTÜ-Partner die Möglichkeit, Leasingrücknahmen und Ankaufbewertungen im Autohaus einfach, schnell, mobil und prozessgeführt zu erstellen. Beide Produkte können je nach Bedarf und Kundenanforderung wahlweise mit oder ohne DAT-Fahrzeugbewertung ausgeführt werden. Neben der Bedienungsfreundlichkeit ist ein Vorteil von „Evaluate Mobility“ die Schnelligkeit: Das Produkt wird fertig, während der Sachverständige noch beim Fahrzeug oder Kunden ist. „Evaluate Mobility“ steht den Partnern ebenfalls seit Februar 2021 zur Verfügung.

Darüber hinaus haben die Gutachter der GTÜ seit rund drei Monaten Zugriff auf das Sachverständigen-Informationsportal (SachVIP) der „TÜV | Dekra arge tp 21 GbR“ und damit auf eines der umfassendsten digitalen Branchenportale. Dort sind unter anderem Produktinformationen zu Fahrzeugtypen und -teilen, Umweltinformationen, Herstellerinformationen, rechtliche Inhalte und Arbeitshilfen hinterlegt. All dies soll beim effizienten Erstellen von Gutachten helfen.

Digitale Kommunikation

Ein weiterer Schwerpunkt der Digitalisierungsstrategie ist die Kommunikation. Der jüngste Neuzugang ist der GTÜ-Blog. Er ersetzt das bisherige Druckwerk „GTÜ intern“. Das moderne Medium ist als abwechslungsreiches Online-Magazin angelegt und erzählt vielfältigen und spannende Geschichten aus dem gesamten Umfeld der GTÜ. Die Blog-Website soll soll mit aktuellem Design, kenntnisreichen Texten, aussagekräftigen Bildern sowie Audio- und Videocontent und einer klaren und eindeutigen Benutzerführung überzeugen.

Ebenfalls online gegangen ist der GTÜ-Newsroom. Er ist das grundlegend erneuerte Arbeitsmittel des Unternehmens für Medienvertreter. Übersichtlich und ansprechend aufbereitet, bietet er aktuelle Pressemitteilungen, Fotos und künftig zudem Audio- und Videocontent. Effizientes Arbeiten unterstützen die umfangreichen Filterfunktionen.

Foto: amz - Jagels

Teilehandel

„Digitale Lösung für den IAM“

Thomas Vollmar schreckt vor der Werkstattsteuerung nicht zurück, sondern möchte sie für die Carat und den IAM nutzen. amz hat sich mit dem Carat-Chef über die Chancen von Drivemotive unterhalten.

Foto: amz/Jagels

Teilegroßhandel

Select setzt auf Digitalisierung

Die digitale Ära ist in vollem Gange: Davon haben sich 1.800 Besucher auf dem Select-Kongress in Stuttgart überzeugt. Aktionäre, Industriepartner und Werkstätten informierten sich über Ideen für die Zukunft und ab sofort verfügbare neue IT-Lösungen.

Foto: Partslife

Teilegroßhandel

Produktion ohne Lösungsmittel

Bereits zum achten Mal hat Partslife den begehrten Umweltpreis vergeben. Den ersten Platz belegt in diesem Jahr ZF Aftermarket mit einem neuartigen Verfahren, bei dem organische Lösungsmittel aus der Produktion von Bremsbelägen verbannt wurden.