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Großauftrag: Maha goes Malaysia

Der Werkstattausrüster Maha hat in Kuala Lumpur den größten Auftrag seiner Firmengeschichte unterzeichnet. Die Allgäuer werden in den nächsten beiden Jahren insgesamt 700 Prüfstraßen für ca. 200 Testcenter zur Fahrzeugüberwachung in Malaysia fertigen.

Das Geschäft umfasst Warenlieferungen im Wert von insgesamt 31 Millionen Euro. Hinzu kommen weitere Beauftragungen für Installation, Ausbildung der lokalen Mitarbeiter, Service und Wartung sowie Ersatzteile. Der Auftraggeber PVI Malaysia wurde kürzlich vom Verkehrsministerium zur zuständigen Instanz ernannt, landesweit eine freiwillige technische Überwachung privater Pkw und Motorräder einzuführen. Betroffen sind davon künftig ca. 24,5 Millionen Fahrzeuge, wovon etwa die Hälfte auf den Bereich Zweirad entfällt. Die bisherige Betreibergesellschaft führt derzeit die gesetzliche Pflichtprüfung für Nutzfahrzeuge (Lkw, Bus, Taxi) ebenso wie Fahrzeugummeldungen und Identitätsprüfungen von Fahrzeugen durch.

Hierfür wird Maha insgesamt 700 Prüfstraßen in landesweit etwa 200 Testcenter liefern. Neben der Ausrüstung, bestehend aus Bremsprüfständen, Messgeräten für Fahrwerkstechnik, Licht- und Abgasmessgeräten sowie Hebetechnik umfasst der Lieferumfang zudem auch fünf Mobile Test Container und 15 Leistungsprüfstände. Außerdem übernimmt Maha sämtliche Leistungen für die Installation und Inbetriebnahme der Testcenter. Daneben wird der Allgäuer Werkstattausrüster künftig gemeinsam mit dem Partner TÜV Süd auch Schulungsleistungen für die Anlagen anbieten. Als Projektpartner ist TÜV Süd für die Zertifizierung und Qualitätskontrolle der Prüfzentren verantwortlich, schult die Prüfer vor Ort und berät bezüglich des Prüfablaufs.

„Wir sind stolz, Partner von PVI Malaysia zu sein und das Projekt in enger Zusammenarbeit zu verwirklichen“, so Maha-Geschäftsführer Thomas Förg während seiner Ansprache im Rahmen der Vertragsunterzeichnung. Das Projekt stellt für uns eine große Herausforderung dar – vom Projektmanagement über die Produktion und Logistik bis hin zur Koordination der technischen Teams vor Ort. „Deshalb freuen wir uns sehr, dass es nach einer knapp zweijährigen Vorbereitungsphase nun endlich losgeht“, so Förg. Nach dem zeitnah geplanten Projektstart ist die Laufzeit für insgesamt 24 Monate vorgesehen.

In dem Malaysia-Projekt kommen dem Unternehmen nicht zuletzt umfassende Erfahrungen durch die frühere Einführung periodischer Fahrzeugüberwachungen wie beispielsweise in der Türkei oder zuletzt im Oman zugute. Parallel wird in Malaysia eine eigene Niederlassung gegründet, die mit dem bestehendem Händlernetz vor Ort das technische Know-how, den Service und die Projektunterstützung gewährleisten soll. "Mit der Firmengründung der Tochtergesellschaft wollen wir vor Ort Präsenz zeigen und schnell und flexibel Lösungen für unsere Kunden bereitstellen“, so Bernhard Gött, Geschäftsführer der Maha Beteiligungs-Gesellschaften. (jg)

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