News 11.06.2018

Frank Beaujean als ASA-Präsident wiedergewählt

Die Jahresmitgliederversammlung des ASA-Bundesverbandes bestätigte Präsident Frank Beaujean und Vizepräsident Jens-Peter Mayer in ihren Ämtern. Zugleich unterstützen die Mitglieder den Modernisierungskurs von Präsidium und Vorstand.

 - Frank Beaujean (l.) und Jens-Peter Mayer.
Frank Beaujean (l.) und Jens-Peter Mayer.
ASA-Verband

Einstimmig hat die Mitgliederversammlung des ASA-Bundesverbandes Frank Beaujean für weitere zwei Jahre als ASA-Präsident wiedergewählt. Mit einer Zustimmung von fast 95 Prozent wurde Jens Peter Mayer auf der Zusammenkunft in Warnemünde für weitere zwei Jahre als Vizepräsident Finanzen in seinem Amt bestätigt. Für Mayer ist es bereits die fünfte Amtszeit. Frank Beaujean geht in die zweite Wahlperiode.

Mit der Wiederwahl von Frank Beaujean und Jens- Peter Mayer sorgen die Mitglieder für Kontinuität und befürworteten zugleich den vom Präsidium eingeschlagenen Weg zur Modernisierung des Verbands. Neben den Personalien beschlossen sie eine neue Satzung, die den Verband künftig für neue Mitglieder öffnet. Außerordentliches Mitglied im ASA-Verband kann künftig jedes Unternehmen werden, das Dienstleistungen rund um Werkstattausrüstung erbringt und einen Firmensitz in Deutschland nachweist. Verabschiedet hat die Mitgliederversammlung außerdem eine neue Beitragsordnung. Sie gewichtet künftig nach der Unternehmensgröße und der Anzahl der Mitarbeiter und staffelt die Mitgliedsbeiträge entsprechend.

In seinem Rückblick zeigte sich der alte und neue ASA-Präsident zufrieden mit der wirtschaftlichen Entwicklung. Zwar seien die politischen Rahmenbedingungen europa- und weltweit derzeit ausgesprochen unruhig, dessen ungeachtet hätten die ASA-Mitglieder insgesamt aber ein erfolgreiches Jahr hinter sich. Das liege nicht zuletzt an der gewachsenen Wahrnehmung des Verbandes und seiner Experten bei politischen Entscheidungsträgern.

„Der Diesel-Skandal hat uns beim Thema Abgas-Emissionsmessung einen großen Vertrauensvorschuss in der Politik gebracht. Wir haben seit Jahren immer wieder gegen die rein an auf die OBD-Auslese gestützte Bewertung des Emissionsverhaltens argumentiert. Dass unsere Argumente richtig waren, musste die Politik nach dem Abgasskandal eingestehen“, erklärte Beaujean. Erfolge habe der Verband auch beim Thema Kalibrierungen vorzuweisen. Statt wie andere Marktbeteiligte abzuwarten, habe der Verband sich um eine pragmatische Lösung bemüht, die sicher stellt, dass die vom Gesetzgeber geforderten für Qualität und Quantität der Kalibrierungen im Markt tatsächlich realisiert werden. “Wir haben geliefert. Auf den ASA-Verband und seine Mitgliedsunternehmen ist Verlass“, so Beaujean. Für die nächsten zwei Jahre kündigte er an, die Modernisierung des Verbands weiter voranzutreiben, sowohl organisatorisch als auch was Zukunftsthemen wie autonomes Fahren, Elektromobilität oder Fahrzeugvernetzung anbetrifft.

 - Abschied nach 38 Jahren: Frank Beaujean bedankte sich mit seinen Präsidiumskollegen bei Peter Rehberg für seine langjährige Verbandsarbeit.
Abschied nach 38 Jahren: Frank Beaujean bedankte sich mit seinen Präsidiumskollegen bei Peter Rehberg für seine langjährige Verbandsarbeit.
ASA-Verband

Zum Abschluss der Veranstaltung verabschiedete das Präsidium und die Mitgliederversammlung Peter Rehberg. Er sei nach 38 Jahren aktiver Tätigkeit für den Verband ein wahres Urgestein, würdigte Vize-Präsident Harald Hahn in seiner Laudatio. Gerade auf europäischer Ebene und international habe er den Verband und die Dachorganisation EGEA deutlich voran gebracht. Nicht zuletzt sei es sei sein Verdienst, dass asanetwork heute der einzig ernst zu nehmend Vernetzungsstandard für Werkstattausrüstungsgeräte in Europa ist. „Peter Rehberg hat mit Weitblick und Beharrlichkeit das Thema Vernetzung vorangetrieben als sich dafür noch kaum jemand interessierte“, so Hahn. (jg)