Foto: ProMotor

Lichttest 2019

Es werde Licht!

Das Kfz-Gewerbe und die DVW erwarten wieder einige Millionen Autofahrer, die ihre Fahrzeugbeleuchtung in den Kfz-Werkstätten überprüfen lassen.

Wer den Test erfolgreich besteht, bekommt eine Plakette für die Windschutzscheibe und signalisiert damit der Polizei bei Verkehrskontrollen sein geprüftes Autolicht. Jeweils im Oktober bieten Kfz-Meisterbetriebe und Prüforganisationen kostenlos den Licht-Test für Autofahrer an.

Schirmherr Scheuer: Gesehen werden ist wichtig!

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer ist Schirmherr der Aktion: „Sehen und gesehen werden – im Straßenverkehr kann dieses Motto Leben retten! Deshalb gilt: Gutes Licht ist für die Verkehrssicherheit enorm wichtig. Die Aktion Licht-Test sorgt dafür, dass die Beleuchtung optimal funktioniert und die Scheinwerfer richtig eingestellt sind. Davon profitieren alle Verkehrsteilnehmer: Der Licht-Test macht seit mehr als 60 Jahren unsere Straßen sicherer.“ 2018 hatte ein Drittel der Fahrzeuge Licht-Mängel, das sind eindeutig zu viele. Deshalb prüfen auch dieses Jahr die Fachleute in den Werkstätten wieder die Beleuchtung und die richtige Einstellung der Scheinwerfer. „Die Deutsche Verkehrswacht ist seit Anfang an bei der Aktion Licht-Test dabei. Das richtige Licht bedeutet weniger Unfälle und mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer. Das gilt auch für Fußgänger und Radfahrer, die im Dunklen nur sehr schlecht wahrgenommen werden“, unterstreicht der frühere Verkehrsminister und amtierende Präsident der Deutschen Verkehrswacht Bodewig die Relevanz der Aktion.

Der Weg in die Werkstatt lohnt sich

Es lohnt sich, in die Werkstatt zu fahren, denn auch die Polizei achtet im Herbst bei Verkehrskontrollen wieder verstärkt auf die Fahrzeugbeleuchtung. Mit der 2019er-Plakette an der Scheibe signalisieren Fahrer der Polizei bereits von weitem „Mehr Sicherheit durch gutes Licht“. Die Prüfung der Beleuchtung und der Einstellung bei analogen Scheinwerfern ist kostenlos. „Durch die kostenlose Überprüfung des Auto-Lichts geben die Kfz-Meisterbetriebe jährlich einen dreistelligen Millionenbetrag als geldwerte Leistung an die Autofahrer weiter“, sagt ZDK-Präsident Jürgen Karpinski.